„Startbase”

Neues Netzwerk für deutsche Start-ups

Mit „Startbase” sollen sich Start-ups aus Deutschland zukünftig besser vernetzen und präsentieren können.

Auf „Startbase” könnten sich nun kleine Firmen wie große Unternehmen und potenzielle Unterstützer präsentieren und in Kontakt treten.

Auf „Startbase” könnten sich nun kleine Firmen wie große Unternehmen und potenzielle Unterstützer präsentieren und in Kontakt treten. ((Foto: Jens Kalaene))

Die Plattform „Startbase” als zentrale Plattform werde das Ökosystem für Start-ups grundlegend verändern, kündigte der Bundesverband Deutsche Startups am Mittwoch an. Gemeinsam mit der Börse Stuttgart soll die Plattform aufgebaut werden. Mit der Börse Stuttgart habe man einen starken und neutralen Partner gefunden, sagte der Vorsitzende des Startup-Verbands Florian Nöll.

„Startbase” setzt dabei auf der Plattform VentureZphere auf, die die Börse Stuttgart bereits regional für Baden-Württemberg betreibt. Ab Mittwoch soll nun bundesweit eine erste „Landing Page” im Web online gehen, die bis zum Sommer hin dann sukzessive mit Inhalten gefüllt wird. Sie bietet den Zugriff auf eine umfangreiche Datenbank und verschiedene Services, mit denen kleine Firmen sich vernetzen können, um schneller zu wachsen.

Ein großer Aspekt für alle Start-ups sei die Sichtbarkeit, sagte Nöll. Auf „Startbase” könnten sich nun kleine Firmen wie große Unternehmen und potenzielle Unterstützer präsentieren und in Kontakt treten. Die zwei kritischsten Punkte für jedes Start-up seien die Kommunikation und die Finanzierung, sagte Michael Völter, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse. In beiden Punkten könne die neue Plattform eine wertvolle Unterstützung bieten.

Alle Start-ups aus Deutschland könnten sich zunächst auf der aktuellen Plattform VentureZphere registrieren und ein Profil anlegen. Sukzessive werde die Plattform dann in die bundesweite „Startbase” überführt. Die Börse Stuttgart will dabei als Privatanlegerbörse Ideen für Finanzierungen beisteuern.

Gastgeber für die Ankündigung in Berlin war das Start-up GetYourGuide. Er hoffe, dass die nächste Generation von Gründern nicht mehr den gleichen steinigen Weg wie er selbst gehen müssten, sagte GetYourGuide-Gründer Johannes Reck. Er habe vor rund zehn Jahren die Erfahrung gemacht, dass kaum jemand einem „Biochemiker mit Kenntnissen in der Hirnforschung, aber ohne Berufserfahrung” selbst für eine besonders gute Gründeridee habe Geld geben wollen. Es stehe auch in Deutschland ein großer technologischer Umbruch bevor. „Dafür brauchen wir die nächsten Start-ups”, sagte Reck.

dpa/pf

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok