Da das Bespielen von Social-Media-Plattformen Ressourcen kostet, sollte sorgfältig ausgewählt werden, wofür man diese einsetzt. Niemand kann, soll oder muss auf allen Hochzeiten tanzen.
Eine Strategie entwickeln: Das ist die erste und wichtigste Regel bei allen Marketingmaßnahmen. Nur dann kann man wissen, welcher Weg der richtige ist. Nur mit einer Strategie lassen sich Ziele festlegen und es lässt sich überprüfen, ob man die gesetzten Ziele auch erreichen konnte.
Die Zielgruppe kennen: Alles steht und fällt mit dieser Kenntnis. Relevant ist, dass man so viel Wissen wie möglich über die Zielgruppe erlangt. Große Firmen starten in solchen Fällen Umfragen und lassen die Personen professionell analysieren. Das heißt noch lange nicht, dass die entsprechend zugeschnittenen Produkte später auch gekauft werden. Es gibt keine Garantie für Erfolg. Ein Start-up wird für eine professionelle Analyse keine Ressourcen haben, und das muss auch nicht sein. Es genügt, ausführlich zu recherchieren. So findet man auch die Antwort auf eine der wichtigsten Fragen rund um Social Media: Welche Plattformen soll ich nutzen?
Die richtigen Plattformen nutzen: Niemand kann, soll oder muss auf allen Hochzeiten tanzen. Da das Bespielen von Social-Media-Plattformen Ressourcen kostet, sollte sorgfältig ausgewählt werden, wofür man diese einsetzt. Das hängt allein von der Zielgruppe ab. Ist die Zielgruppe auf Tiktok unterwegs – dann hin da! Es ist ratsam, nicht mehr als zwei, höchstens drei Plattformen auszusuchen. Mehr ist absolut nicht notwendig.
Den passenden Content erstellen: Welchen Content man produzieren sollte, um gut anzukommen, das hängt wiederum von den Vorbildern ab, die man sich auf den Plattformen sucht. Profile, die viele Follower aus der Zielgruppe generiert haben, sind gut geeignet, um sich daran zu orientieren. Das bedeutet nicht, diese zu kopieren, doch es gibt einen guten Hinweis, wohin die Reise gehen soll. Keinesfalls sollte man sich viel zu viel gleichzeitig vornehmen, das schlussendlich nicht durchzuhalten ist. Drei Videos pro Woche, das ist häufig durchaus schwer zu schaffen. Zwei Reels auf Insta, vier Beiträge und vier Storys, das klappt hingegen.
Regelmäßig posten: Wie bereits angesprochen sollte eine gewisse Kontinuität bei den Social-Media-Maßnahmen vorherrschen. Man sollte sich nicht zu viel vornehmen, aber auch nicht zu selten posten. Einmal wöchentlich ist die absolute Untergrenze. Darum ist es so wichtig, einen guten Redaktionsplan zu haben – dann muss man nicht immer von neuem überlegen, was man posten soll.
Nicht werblich sein: Niemand liest gern Werbung, erst recht nicht in seiner Freizeit, wenn er durch seine Seiten surft. Der Trick besteht darin, die Personen „wie magisch“ anzuziehen, indem man Inhalte für die Unterhaltung oder mit Mehrwert teilt.
In Kontakt kommen: Das „social“ in Social Media ist dort nicht nur zur Dekoration – die Plattformen leben davon, dass man sich austauscht, auf Fragen antwortet und in Kontakt bleibt. Schafft man das, entsteht eine richtige Community rund um die eigene Person. Besonders leicht gelingt das, wenn man auf Personal Branding setzt. Die Follower werden dann zu Multiplikatoren, was das Marketing ungemein erleichtert.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Fazit: Mit einem guten Plan kann Social Media gelingen – man muss jedoch dran bleiben. Ein Bonustipp: Geduld zu haben! Social Media Marketing erfordert einen langen Atem. Doch keine Sorge, das ist bei allen anderen Marketingmaßnahmen ebenso. Der Unterschied ist, dass im Social Media das Ganze irgendwann zum Selbstläufer wird und die Community interagiert und wächst, wenn man ihre Interessen anspricht. Ads funktionieren jedoch immer nur, solange man sie auch schaltet. Übrigens: Ads sind keinesfalls verpönt, sondern eine gute Ergänzung zum „organischen“ Wachstum.
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