Cybersecurity

NIS2: Die mobile Gerätesicherheit erhöhen

Die neue NIS2-Richtlinie der EU soll erst ab März 2025 in Deutschland greifen. Der Aufschub gibt den Unternehmen Zeit, rechtzeitig geeignete Maßnahmen umzusetzen.

NIS2 erfordert mobile Gerätesicherheit

Aufschub für die deutsche Wirtschaft: Die neue NIS-2-Richtlinie der EU soll erst ab März 2025 in Deutschland greifen. Das ist eine große Chance für Unternehmen, diesen Aufschub zu nutzen und rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Stärkung der Cybersecurity vorzubereiten. Gerade mobiles Arbeiten verlangt umfassende Sicherheit für Unternehmen verschiedenster Branchen und Größenordnungen.

Gut gerüstet für NIS-2

Die aktuelle Einschätzung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) fällt eindeutig aus: Die IT-Sicherheitslage in Deutschland ist besorgniserregend. Durch steigende Cyberbedrohungen entstehen nicht nur immense Schäden in Wirtschaft und Verwaltung, sondern es kann auch zu Versorgungsengpässen und Störungen der öffentlichen Sicherheit kommen. Etwa bei der Energieversorgung, im Verkehr oder Gesundheitswesen. Insbesondere KRITIS-Unternehmen sehen sich zunehmend einer Gefahr durch Cyberangriffe ausgesetzt.

Die Betrugsmaschen von Cyberkriminellen tarnen sich gekonnt und kommen oft harmlos daher. Hinter verlockenden Anfragen können sich reale Gefahren für Datendiebstahl verbergen: Bei Spoofing etwa täuschen Cyberkriminelle eine vertrauenswürdige Identität vor. Mobile Botnets sind automatisierte Schadprogramme, die Angreifer dazu nutzen, um Smartphones und Tablets zu kapern. Bei Man-in-the-Middle-Angriffen können Kriminelle die geschäftliche Kommunikation abfangen und zum Beispiel Passwörter und Geschäftsgeheimnisse erbeuten. Die immer raffinierter werdenden Angriffe zeigen, wie entscheidend robuste IT-Sicherheitsmaßnahmen beim mobilen Arbeiten geworden sind. Hier darf die Sicherheit mobiler Daten nicht auf der Strecke bleiben.

Damit steigt die Dringlichkeit, jetzt die mobile Gerätesicherheit bei der Umsetzung der NIS-2-Vorgaben für 2025 anzupacken. Ein bekanntes Security-System ist die Samsung Knox Suite. Sie sorgt für einen kontinuierlichen Schutz. Mobile Geräte können damit auf der Ebene des Betriebssystems überwacht werden. Ungewöhnliche Vorkommnisse werden ausgewertet und gemeldet. Dazu wandern keine persönlichen Daten weiter, sondern nur Systemrelevantes aus dem Betriebssystem. So lassen sich Cyberrisiken reduzieren – und Hacker haben es schwer.

Bild: Syaibatul Hamdi / Pixabay

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