Zypries: Die Digitalisierung des Notrufs bringt mehr Sicherheit für alle

Notruf-App vor der Erprobung

Am Sonntag war der Tag des europäischen Notrufs, denn am 11.2. steckt die einheitliche Notrufnummer auch im Datum: die 112. In der gesamten kann man unter dieser einheitlichen Nummer Rettungskräfte alarmieren.

Bildquelle: © iStockphoto.com/ollo

Der europäische Notruf 112 wird ohne Vorwahl gewählt, ist kostenfrei und wird mit Vorrang behandelt. Zudem können Mobilfunknutzer auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Netz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz vermittelt.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Die europaweit einheitliche Notrufnummer hilft, Leben zu retten. Aktuell zählt unser deutsches Notrufsystem zu den besten der Welt. Damit das auch künftig so bleibt, müssen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, alternative Notrufmöglichkeiten schaffen und mehr Barrierefreiheit umsetzen. Deshalb fördern wir die Entwicklung einer App, die es ermöglicht, jederzeit, bundesweit und auch ohne zu sprechen einen Notruf abzusetzen. So schaffen wir noch mehr Sicherheit für alle.“

Das  fördert die Entwicklung dieser Notruf-App im Rahmen der Strategie „Intelligente Vernetzung“. Im Laufe der nächsten Monate beginnt die praktische Erprobung der App mit ausgewählten Leitstellen. Die Kommunikation erfolgt anhand eines textbasierten Chatsystems. So kann z. B. auch dann schnell und unauffällig Hilfe organisiert werden, wenn man mit einem Sprachanruf unerwünschte Aufmerksamkeit erregen und sich dadurch selbst in Gefahr bringen würde.

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