Device Management

Nur ein Baustein in einem umfassenden Konzept

Der IT-Dienstleister Unisys ist schon in der Zukunft von Mobile Device Management angekommen. Ein globaler Rundum-Service ist für Unternehmen wichtiger als die reine Technologie, meint Rudolf Kühn, Geschäftsführer der Unisys Outsourcing Services GmbH.

Rudolf Kühn, Geschäftsführer der Unisys Outsourcing Services GmbH

Wie sieht Mobile Device Management bei einem der weltweit größten IT-Dienstleister aus? Welche Produkte nutzen Sie?
Rudolf Kühn:
Wir sind längst weg vom reinen Software-Hosting und nutzen deshalb immer die jeweils am besten geeigneten Produkte. MDM ist bei uns nur ein Baustein in einer umfassenden Servicelösung. Es geht immer um den Gesamtservice, den wir „People Computing“ nennen. Die Mitarbeiter unserer Kunden sollen mit den Geräten arbeiten und nicht von irgendwelchen Details aufgehalten werden.

Wie erreichen Sie dieses Ziel?
Kühn:
Entscheidend ist ein skalierbarer Service, der sich leicht den Anforderungen anpassen lässt. Die bekannten Stichworte wie Asset Management, Enterprise App Stores, Policy Management, Data Separation und Security stehen in unterschiedlicher Gewichtung immer noch im Vordergrund.

Doch Unternehmen wünschen sich mehr, nämlich echten Service rund um alle Geräte. Dazu gehören auch Dienstleistungen wie Reparatur oder Ersatz – weltweit innerhalb eines Tages. Unsere Enterprise-Services für Apple-Geräte bringen genau diesen Komfort. Ein Verlust oder Schaden führt nicht zu einem Ausfall von Geschäftsprozessen.

Mobile Geschäftsprozesse sind ja immer noch ein relativ neues Thema für MDM. Welche Entwicklungen sehen Sie auf die Unternehmen zukommen?
Kühn:
Die Adaption von Tablets, vor allem aber des iPads, ist in den Unternehmen in vollem Gange. So werden beispielsweise in einigen Pharmakonzernen die Vertriebsorganisationen auf iPads umgestellt. Es ist für Außendienstler viel einfacher und effizienter als Notebooks. Da werden dann schon mal mehre 10.000 Apple-Tablets auf einmal ausgerollt.

Trotzdem werden Notebooks und Desktop-PC nicht einfach abgeschafft. Die Unternehmen bekommen einen recht großen Gerätezoo, der aber einheitlich verwaltet werden muss. Integration in die vorhandenen IT-Services und in die Geschäftsprozesse ist hier das Stichwort.

Welche Geräte mit welchen Tools verwaltet werden, ist zweitrangig. Das können größere Unternehmen zusammen mit Support, Wartung und Reparatur problemlos an einen externen Dienstleister auslagern. MDM wird dadurch immer mehr zu einem Unterprojekt im Rahmen eines umfassenden Servicekonzepts.

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