Automatisiert Logistikabläufe

Online-Händler installiert mobile Datenerfassungslösung

Bike-Components, Online-Händler für Fahrradteile, setzt auf WLAN-fähige mobile Datenerfassungsgeräte (MDE), um seine Prozesse in Lager und Kommissionierung zu automatisieren.

  • Fahrradfahrer im Gelände

    Bike-Components wurde 1997 als Onlineshop für hochwertige Fahrradteile und Fahrradzubehör gegründet.

  • Bike-Componets Lageransicht

    In der Logistik hat Bike-Components die Basis für seine heutige Stärke der kurzen Lieferzeit gelegt.

Kleine Sendungsgrößen, eine schnelle Lieferung, kurze Reaktionszeiten auf den Eingang der Bestellung – im E-Commerce muss die Logistik stimmen, wenn man seine Kunden dauerhaft zufriedenstellen und halten will. Nach vielen Jahren starken Wachstums hat der Online-Händler Bike-Components seit 2010 seine Strukturen sukzessive angepasst und im Jahr 2015 schließlich den Umzug in eine deutlich größere Halle vollzogen. Dabei wurden sämtliche Prozessabläufe noch einmal analysiert, verbessert und professionalisiert. „Mit dem Umzug in unseren neuen Versandstandort mit 10.000 Quadratmetern Lagerfläche und 3.000 Quadratmetern Bürofläche haben wir unser nächstes Ziel erreicht und konnten trotz wachsender Nachfrage unser Servicelevel weiter erhöhen“, sagt Thorsten Kammertöns, Projektleiter bei Bike-Components. Gerade im logistischen Bereich wurde die Basis für die heutige Stärke der kurzen Lieferzeit gelegt. So wurden Auslieferungen 24 Stunden nach Bestellung nicht mehr rekordverdächtig, sondern zunehmend Standard. Um dieses hohe Niveau zu halten beziehungsweise auszubauen und die Kundenzufriedenheit noch weiter zu steigern, setzt der „Etailer“ auf eine mobile Lösung.

Verringerung der Pickzeiten im Fokus

Oberstes Ziel hierbei war es, die Pickzeiten zu verbessern und von der Zettelwirtschaft der Lieferscheine wegzukommen. Dafür setzt der Online-Händler in der Logistik mittlerweile rund 30 mobile Datenerfassungsgeräte vom Typ Datalogic Memor X3 ein. „Mit diesen ergonomischen und robusten Geräten sind wir beim Multiorder-Picking effektiver“, erklärt Kammertöns. „Denn durch die direkte Anbindung der Geräte mittels WLAN an unsere Datenbanken entfallen die Verzögerungszeiten beim Drucken und Verteilen der Lieferscheine oder beim Einlesen der Handscanner sowie dem Hochladen von Einlagerungslisten.“ Die Applikation auf den Geräten sowie die Verknüpfung mit der internen Warenwirtschaft hat das Unternehmen eigenständig entwickelt, so wie die Warenwirtschaft selbst auch. „Bei der Firma Aisci Ident haben wir eine Reihe an Hardware-Equipment wie Barcodescanner und mobile Datenerfassungsgeräte bezogen, um dieses bei uns in der Logistik einzusetzen“, so Kammertöns. „Das betrifft das Vereinnahmen der angelieferten Waren, das Einlagern der Ware oder das Kommissionieren von Kundenbestellungen.“

Zudem nutze man mit Wavelink Avalanche eine Mobile-Device-Management-Lösung von Aisci Ident. Die Wavelink-Clients sind auf den im Projekt eingesetzten Datalogic-Terminals bereits vorinstalliert. So können mit einem einzigen Tool mehrere mobile Terminals, die im WLAN oder sogar an verschieden Standorten betrieben werden, zentral gemanagt und gesichert werden. Das betrifft Verwaltung, Konfiguration, Updates und Fernsteuerung für unterschiedliche mobile Clients. „Für den Anwender fallen dadurch lediglich Kosten für die Installation an“, verweist Aisci-Projektleiter Sebastian Weides auf einen Vorteil der umgesetzten Lösung. „Über einen WLAN-Connect holt sich das MDE-Gerät sämtliche aktualisierten Dateien direkt vom Server und installiert diese automatisiert, ohne dass der Anwender eingreifen muss.“ Somit ist er permanent auf aktuellem Stand.


Bildquelle: Aisci

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