Mobile First mit vielen Anwendungsszenarien

Open Source auch in mobiler Umgebung wichtig

Steve O‘Keefe, Red Hat, erklärt die Plattform des US-Software-Entwicklers, die Unternehmen bei der Erstellung, Integration, Implementierung und Verwaltung mobiler Lösungen unterstützen soll, um die Anforderungen einer „Mobile First“-Strategie umzusetzen.

„Der Open-Source-Ansatz ist in mobilen Umgebungen aus den gleichen Gründen wichtig wie im Rechenzentrum. Open Source bringt Menschen, die Software entwickeln, mit solchen zusammen, die Software einsetzen“, fasst Steve O`Keefe von Red Hat zusammen.

Herr O‘Keefe, welche Inhalte und Produkte bündelt Red Hat unter dem neuen Slogan „Mobile First“?
Steve O‘Keefe:
Der Begriff „Mobile First“ ist in der IT-Industrie weit verbreitet. Er beschreibt die Einstellung vieler IT-Verantwortlicher, die den Einfluss von Mobile Computing auf ihr Unternehmen erkennen und sehen, dass sie heute darauf eine Antwort finden müssen.

Mobile beeinflusst die Unternehmen aus zwei Richtungen: nämlich sowohl von außen nach innen, wenn Kunden, Interessenten und Geschäftspartner über diesen Kanal die Unternehmen kontaktieren, als auch von innen nach außen, wenn Unternehmen auf diese Nachfrage reagieren und Mobile-Konzepte in ihren Geschäftsalltag integrieren. Aus der Technologieperspektive bietet Red Hat eine Plattform, die Unternehmen bei der Erstellung, Integration, Implementierung und Verwaltung mobiler Lösungen unterstützt, um diese Anforderungen umzusetzen.

Wie muss man sich konkret das Zusammenspiel Ihrer Technologien mit mobilen OS wie Android und iOS vorstellen?
O‘Keefe:
Die Red Hat Mobile Application Platform beschleunigt und vereinfacht die Entwicklung, Integration, Inbetriebnahme und Verwaltung von Mobile-Lösungen durch eine Förderung der Zusammenarbeit von Front­end-Entwicklern, Backend-IT-Integration und den Dev-Ops-Teams. Mit dieser Plattform können Unternehmen native Applikationen sowohl für Android-, iOS- und Windows-Phone-Umgebungen als auch für HTML5/Javascript erstellen und implementieren, die über Mobility-Funktionalitäten wie Sicherheit, wiederverwendbare Verbindungen zu Backend-Systemen und eine App-Entwicklung in Teamarbeit verfügen.

Welchen Nutzen können Kunden daraus ziehen?
O‘Keefe:
Sie profitieren von einer schnellen Time to Market sowie von einer höheren operativen Effizienz und fördern mit einer sicheren und einfach verwaltbaren Applikationsplattform die Akzeptanz und das Engagement der Benutzer.

Können Sie bereits konkrete Anwendungsszenarien nennen, in denen Red Hat Kunden bei der „Mobilisierung“ ihrer Prozesse geholfen hat?
O‘Keefe:
Unsere Plattform ermöglicht Unternehmen, mit mobilen Endgeräten ein breites Spektrum von Anwendungsszenarien von B2E über B2C bis zu B2B abzudecken: Personaleinsatzplanung, HR-Self-Service, Spesenabrechnung, Customer-Service, Verkauf im Einzelhandel und Reisebuchungen, Supply-Chain-, Bestell- sowie Asset-Management und Account-Self-Service.

Wie ist die Übernahme und Integration von Feed Henry verlaufen? Was genau bietet Feed Henry an?
O‘Keefe:
Feed Henry erweitert das breite Lösungsportfolio von Red Hat für Applikationsentwicklung, Integration sowie Platform as a Service und unterstützt die Erstellung mobiler Applikationen in Public- und Private-Cloud-Umgebungen. Unternehmen nutzen mobile Endgeräte als bevorzugten Kanal zur Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern. Bei der Entwicklung neuer Lösungen liegt der Schwerpunkt auf der Unterstützung mobiler Apps und Devices. Mobile Application Platforms bilden daher eine entscheidende Voraussetzung für die effiziente Entwicklung und das Deployment von Backend-Services für mobile Anwendungen im Unternehmen. Cloud-basierte Applikationsplattformen wie Feed Henry – heute eine Bestandteil der Mobile Application Platform – ermöglichen Unternehmen eine skalierbare Unterstützung mobiler Unternehmensanwendungen mit zentralen Security-, Benachrichtigungs- und Integrations-Services.

Warum ist der Open-Source-Ansatz auch im mobilen Umfeld wichtig?
O‘Keefe:
Der Open-Source-Ansatz ist in mobilen Umgebungen aus den gleichen Gründen wichtig wie im Rechenzentrum. Open Source bringt Menschen, die Software entwickeln, mit solchen zusammen, die Software einsetzen. Der Community-Ansatz kann die Innovation fördern und den besten Lösungen zu einem schnellen Erfolg verhelfen. Open Source ist nicht nur eine kostengünstige Alternative zu proprietärer Software, sondern viele sind zudem der Meinung, dass dieses Entwicklungsmodell eine höhere Software-Qualität bewirkt.

Red Hat und Samsung sind eine Partnerschaft bei mobilen Enterprise-Lösungen eingegangen. Welchen Stellenwert hat das für Red Hat?
O‘Keefe:
Mobility hat für viele Unternehmen Priorität, um Innovationen voranzutreiben, die operative Effizienz zu steigern und um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die nächste Generation mobiler Unternehmenslösungen wird noch offener und agiler sein und einen einfacheren Zugriff zu geschäftskritischen Informationen ermöglichen, ohne dass darunter die IT-Sicherheit leidet.

Die gemeinsamen Lösungen von Red Hat und Samsung Business Services erfüllen diese Anforderungen und unterstützen Unternehmen bei einer schnellen Konzeption und Umsetzung ihrer Mobile-Initiativen. Die Grundlagen dafür bilden die Entwicklung einer Reihe von sofort einsatzfähigen, branchenspezifischen, mobilen Applikationen, der Aufbau eines Ecosystems für Entwickler, umfassende Support-Services und die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern.

 

Steve O‘Keefe ...
... ist als Product Line Manager Mobile bei Red Hat verantwortlich für die Festlegung und Umsetzung der Unternehmensstrategie, das Produkt-Marketing sowie die Integration von Feed Henry im Zuge der Übernahme durch das Unternehmen. In dieser Position arbeitet er eng mit dem Produkt-Management, Engineering, Programm-Marketing und dem Sales-Team zusammen, um das mobile Produktportfolio von des Anbieters zu vermarkten.

Red Hat ...
... ist ein bekannter Anbieter von Open-Source-Lösungen und bietet ein Portfolio an Open-Source-Technologien für aktuelle Mobility-Herausforderungen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Mobilitätsfunktionen, wie sie Feed Henry bietet, ein Unternehmen, das man im letzten Jahr übernahm. Der Anbieter plant, die Einsatzmöglichkeiten der Feed-Henry-Plattform weiter auszubauen und sie an weitere Produkte aus dem Middleware-Portfolio anzubinden.

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok