Auf dem Oktoberfest werden Bretzel und Bier in Mengen konsumiert – leider bleibt dabei oft die Sicherheit mobiler Endgeräte auf der Strecke.
Mit Biertrinken, Feiern und einem gelockerten Sinn für Privatsphäre wird das Oktoberfest eine wahre Goldmine für Cyberkriminelle und andere böswillige Akteure. Die offizielle Statistik belegt, dass der Scharfsinn der Menschen gelockert ist. Beispielsweise wurden 2018 insgesamt 2.685 verlorene Gegenstände gefunden. Meist Schlüssel, Klamotten und Handys. Für die Besucher des Oktoberfestes bedeutet dies, dass sie äußerst vorsichtig sein und zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssen, um verschiedene Bedrohungen zu vermeiden. Internet-Sicherheitsexperten sind sich einig, dass das größte Sicherheitsproblem während der Veranstaltung öffentliche WLAN-Hotspots sein könnten.
„Alle großen Events sind ein attraktives Ziel für Hacker und das Oktoberfest ist keine Ausnahme“, sagt Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN. Bierliebhaber müssen bei der Verwendung öffentlicher WLAN-Netzwerke äußerst vorsichtig sein, da diese selbst für Hobby-Hacker leicht zu knacken sind. Praktisch jedes Mobiltelefon ist möglicherweise gefährdet, wenn es mit dem unsicheren WLAN-Netzwerk verbunden ist. Die harte Wahrheit ist, dass deine persönlichen Daten wie Kontaktdaten, Kreditkartennummern oder andere gestohlen werden können.
Die häufigsten Taktiken sind Man-in-the-Middle-Angriffe, WLAN-Sniffing und gefälschte Hotspots. Der Angreifer muss sich lediglich in Reichweite des WLANs befinden, um den Datenverkehr und die Benutzerdaten zu erfassen. Besonders unzuverlässig sind die kostenlosen WLAN-Hotspots, die normalerweise in Cafés, Einkaufszentren, Flughäfen, Bahnhöfen usw. angeboten werden.
Daniel Markuson, der Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN, gibt einige Tipps, wie man auch während des Oktoberfestes online sicher sein kann: