Neues Preismodell für Kommissionier-Roboter

Pay-per-Pick

Das Robotik-Unternehmen Magazino führt ein flexibles und leistungsorientiertes Preismodell für seinen mobilen Kommissionier-Roboter Toru ein. Mit dem neuen Modell "Pay-per-Pick" bezahlen Anwender – anstelle einer jährlichen Softwarelizenz – nun die tatsächliche Arbeit, die der Roboter geleistet hat. Die Eintrittsbarrieren für Automatisierung sollen dadurch gesenkt werde.

Pay-per-Pick

Der Kommissionier-Roboter Toru beim Einsatz im Lager – Dank eines neuen Preismodells soll er künftig pro getätigter Pick-Aktivität bezahlt werden können.

Der Roboter ist spezialisiert auf das autonome Picken, Einlagern und Transportieren einzelner Artikel, wie z.B. Schuhkartons, in Lagern von Online-Händlern oder Fulfillment-Dienstleistern. Das Preismodell soll Kunden Flexibilität bieten, da es den Umfang für Investitionen verringere. Zudem reduziere sich auf Kundenseite das Risiko in der Startphase neuer Projekte oder bei sinkender Nachfrage.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage im Logistikmarkt nach einer performance-basierten Preisgestaltung groß ist und es mit dem neuen Modell Flexibilität und Planungssicherheit zugleich anbieten kann. Das Pay-per-Pick gehe dabei weit über die üblichen Software-as-a-Service Modelle (SaaS) hinaus. Flexibilität werde der wichtigste Treiber für Fulfillment im E-Commerce sein, ist der Anbieter sicher.

Mit dem neuen Preismodell zahlen Kunden einmalig den Preis für die Hardware des Roboters und Sechs Cent für jeden "Pick", den die Roboter im Lager durchführen.

Regelmäßige Software-Updates durch den Hersteller sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen helfen dem Roboter, in unbekannten Situationen robuster zu werden – was die Anzahl der Picks, die der Roboter pro Stunde leistet, mit der Zeit kontinuierlich steigere. Und wenn die Nachfrage in der Nebensaison zeitweise zurückgehe, müssten die Kunden nicht mehr bezahlen, als die tatsächliche Nutzung.

Die autonomen Roboter sind bereits an neun verschiedenen Kundenstandorten in Deutschland, Polen und Belgien im Einsatz. Sie arbeiten mithilfe von Sensoren, Computervision und selbstlernenden Methoden in Lagerumgebungen, die für Menschen konzipiert wurden. Im Vergleich zur manuellen Kommissionierung soll der Einsatz des Modells die Kosten für den einzelnen Pick um bis zu 40 Prozent senken können.

Bildquelle: Magazino

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