Praxisfall beim Blumenhändler

Personaleinsatzplanung auf dem Tablet

Die Handelskette Blume2000 mit deutschlandweit rund 190 Filialen hat mit Unterstützung des Hamburger Unternehmens Monday Consulting den Prozess der Personaleinsatzplanung elektronisch abgebildet. Seit Juli werden nun Einsatzpläne durch die Filialleiter mittels Tablets durchgeführt. Monday Consulting benötigte von der Idee bis zum deutschlandweiten Rollout sechs Monate.

Blume2000, im Online-Versandhandel von Blumen aktiv, verfolgt eine konsequente Service-Strategie, die nicht nur die öffentlichen Vertriebskanäle betrifft, sondern tief in die Unternehmensstrukturen eingreift.

"Ziel unserer digitalen Bemühungen ist es, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Da gehören vor allem auch Prozessoptimierungen dazu, wie jetzt die Personaleinsatzplanung. Wir wollen, dass jeder Mitarbeiter möglichst viel Zeit für Wertschöpfung hat. Mit der neuen Lösung spart der Filialleiter enorme Zeit bei der Personaleinsatzplanung, die er nun bei der Kundenberatung im Service einsetzen kann", sagt Mirco Freiberg, IT-Leiter bei Blume2000.

Das neue PEP-System (Personaleinsatzplanungssystem) ermöglicht dem Filialleiter den Wocheneinsatzplan seines Teams elektronisch zu erstellen, Anpassungen vorzunehmen und den Plan auszudrucken. Insbesondere wurde auf die Befindlichkeiten der Mitarbeiter und die Voraussetzungen vor Ort geachtet. Zum Beispiel flossen in die Überlegungen verfügbare Surfgeschwindigkeiten in den Filialen und das Digitalverständnis der Mitarbeiter ein.

Planung auf dem Tablet

Als Endgerät kommt nun ein Tablet zum Einsatz. Monday Consulting entwickelte dazu ein auf Touch ausgelegtes Bedienkonzept. Die Mitarbeiter können per Drag & Drop an die richtigen Stellen im Wochenkalender gezogen werden. Das Design der App folgt dem Form-follows-function-Ansatz und ist einzig und allein auf die Personaleinsatzplanung ausgelegt. Die Designer setzten ausschließlich dezente Farben ein, entwickelten große schlichte Icons und achteten darauf, dass die Bedienung im täglichen Einsatz angenehm ist. Die Filialleiter und das Unternehmenscontrolling können mit dem System die Einsatzplanungen auswerten und überwachen. Updates sollen zentral eingespielt werden.

Realisiert wurde die Lösung mit dem AngularJS Framework. Im Hintergrund arbeitet ein Spring Boot Framework, diverse Webservices und eine MySQL Datenbank. Da in einigen Filialen eine sehr geringe Internetverbindung besteht, arbeitet das PEP mit minimalen API-Requests und verwendet zudem den Cachespeicher des Gerätes.

Bildquelle: Thinkstock

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