UWB-Technologie

Pilotprojekt soll Peer-to-Peer-Zahlungen einfacher machen

NXP entwickelt mit ING und Samsung die nach eigenen Angaben branchenweit erste UWB-basierte Peer-to-Peer-Zahlungsanwendung. Das Pilotprojekt basiere auf Ultrabreitbandtechnologie und soll direkte Zahlungen von Handy zu Handy vereinfachen.

Peer-to-Peer-Zahlung

Die UWB-Technologie verbindet Nutzer kompatibler Smartphones direkt miteinander.

Das Pilotprogramm wird UWB-fähige Samsung-Galaxy-Smartphones nutzen. Wenn sich zwei Geräte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, haben Verbraucher die Möglichkeit, über die ING-Banking-App Geld direkt von Handy zu Handy zu überweisen. Das neue Pilotprogramm soll Peer-to-Peer-Zahlungen einfacher, intuitiver und nahtloser gestalten.

Warum ist das wichtig? Peer-to-Peer-Zahlungen werden immer öfter eingesetzt. Verbraucher nutzen diese Zahlungsart häufig, um Ausgaben zu teilen, bei privaten Verkäufern einzukaufen oder über ein verknüpftes Bankkonto oder eine Karte einfach Geld an Familie oder Freunde zu überweisen. Normalerweise müssen die Nutzer dazu die Profile der anderen Nutzer anhand von Benutzernamen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern suchen.

Die UWB-Technologie vereinfacht diesen Prozess, indem sie zwei Nutzer direkt über ihre Smartphones miteinander verbindet. Kompatible Galaxy-Smartphones können automatisch erkennen, wann sich das Gerät eines anderen Nutzers in Reichweite befindet und wie nah sie sich sind. Der Absender muss so lediglich in der Nähe des Empfängers sein, um eine Zahlung an ihn zu leisten. Geldüberweisungen funktionieren so schneller, sicherer und unkomplizierter, heißt es.

Bildquelle: NXP

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