Schnelles Internet für Hamburg Messe

Planung und Installation des WLAN-Netzes

Mit einem flächendeckenden und leicht skalierbaren Wireless-LAN-Netz (WLAN) realisiert die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) schnelles Internet für alle Veranstaltungsbesucher.

  • Hamburg Messe und Congress GmbH

    Gemeinsam mit zwei IT-Partnern stemmte die Hamburg Messe ein großangelegtes WLAN-Projekt.

  • Olaf Cordes, IT Service Manager Prozesse und Organisation bei der Hamburg Messe und Congress GmbH

Mit Großereignissen wie „Du und deine Welt“ oder der „Hanseboot“ kreiert die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) regelmäßig Publikumsmagnete für die Hansestadt. Darüber hinaus ist man auch außerhalb der Messehallen und des benachbarten Congress Centers Hamburg (CCH) aktiv. So organisiert der Full-Service-Anbieter seit einigen Jahren den Hafengeburtstag Hamburg, dem rund 1,4 Millionen Gäste beiwohnen. Im Ausland engagierte sich der Anbieter u.a. mit der Organisation des deutschen Pavillons auf der Expo 2012 in Korea im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Schnelles Internet für Messebesucher

Egal ob Privatperson oder Topmanager: Wer heutzutage eine Messe besucht, erwartet einen schnellen und komfortablen Internetzugang. Bei elf Messehallen und einem großen Kongresszentrum keine leichte Herausforderung. Nicht umsonst hatte die HMC bisher nur Insellösungen bzw. temporäre Hotspots für einzelne Veranstaltungen im Einsatz. „Wir wollten der großen Nachfrage und dem Wunsch nach einem flächendeckenden WLAN nachkommen und haben uns im Sinne einer flexiblen Lösung bewusst gegen einen großen Carrier als Betreiber entschieden“, erklärt Olaf Cordes, IT Service Manager bei der HMC. „Wir wollten unser WLAN selbst betreiben.“

WLAN für eine Million Menschen

Neben dem Congress Center verfügt das Unternehmen über ein modernes Messegelände mit einer Hallenfläche von 87.000 Quadratmetern. Insgesamt eine Million Menschen bewegt sich jedes Jahr durch die beiden Lokationen. Um dieses großangelegte WLAN-Projekt realisieren zu können, entschied sich HMC für die Softline Solutions GmbH, Leipzig, als Generalunternehmer. Zusammen mit dem IT-Dienstleister Circular Informationssysteme GmbH planten und koordinierten die Sachsen die Ausstattung der Hamburger Messehallen sowie des Kongresszentrums.

Ein Schlüselfaktor für den Projekterfolg war die Gewährleistung der Rechtssicherheit. „In Deutschland gibt es hohe rechtliche Hürden. Im Ernstfall kann man als WLAN-Betreiber haftbar gemacht werden“, so Cordes. „Dies ist natürlich für uns ein erhebliches Risiko, aber dank der Beratung durch Softline sind wir jetzt auf der sicheren Seite.“ Ein weiterer wichtiger Punkt war die Qualität der WLAN-Umgebung. So entschied sich der Messeveranstalter bewusst für eine etwas hochpreisigere, dafür aber auch hochwertige Lösung. „Sicherheit und Investitionsschutz waren für uns wesentliche Anforderungsmerkmale“, betont Cordes. „Beides ist gegeben. Wenn auf einer Veranstaltung mehrere zehntausend Menschen unser WLAN nutzen wollen, darf nichts ausfallen, das wäre rufschädigend für uns.“

Verlässliche WLAN-Umgebung

Gerade bei Großereignissen zeigt sich, wie wichtig eine performante WLAN-Umgebung für die Messebesucher ist. Schließlich sind Mobilfunknetze zuweilen überfordert, weil sie in der Regel nicht auf derart große Menschenansammlungen ausgerichtet sind. Die erste Bewährungsprobe für das von Softline und Circular installierte WLAN, das aus mehr als 150 Access Points besteht, kam mit dem 34. Evangelischen Kirchentag 2013.

Das sonst kostenpflichtige WLAN war für diese Großveranstaltung frei zugänglich, was die zum überwiegenden Teil internetaffinen jugendlichen Besucher sehr begrüßten. Mehr als 100.000 Dauergäste bewegten sich jeden Tag übers Messegelände. „Das WLAN wurde intensiv genutzt und es kam insgesamt gut an“, resümiert der IT Service Manager der HMC GmbH. „Die Rückmeldung war durchweg positiv, immerhin konnten die Gäste auf diese Weise ohne Unterbrechung online kommunizieren, sich vernetzen oder sich bequem übers Kirchentagsprogramm informieren.“

Zeitdruck bei der Installation

Das Zeitfenster zur Installation der WLAN-Infrastruktur war aufgrund von zwei Veranstaltungen knapp bemessen. So blieben den beiden IT-Dienstleistern allein sieben Wochen, in denen die elf Messehallen und das Congress Center für die Installationsarbeiten frei zugänglich waren. In dieser ersten kurzen Projektphase konnten zwei Drittel des Netzes, das auf stabilen und ausfallsicheren Cisco-Komponenten basiert, umgesetzt werden.

In einem zweiten Schritt folgte das letzte Drittel, sodass inzwischen eine flächendeckende WLAN-Versorgung gesichert ist. „Das WLAN-Projekt war und ist mit hohen zeitlichen Herausforderungen für alle Beteiligten verbunden. Die Einhaltung vorgegebener Zeitpläne spielt für uns als Messeveranstalter eine große Rolle, da sich so ein Event schließlich nicht verschieben lässt. Unsere beiden IT-Partner haben das zu jedem Zeitpunkt gut gemeistert. Als öffentlicher Auftraggeber sind wir zudem aufgefordert, unsere Budgets verantwortungsbewusst einzusetzen. Auch dieser Anforderung konnten wir gemeinsam gerecht werden. Und das beste daran: Wir haben jetzt ein System, das einfach zu bedienen ist, über ein hohes Maß an Ausfallsicherheit verfügt und darüber hinaus langlebig und rechtssicher ist. Dabei arbeiten beide Partner auch weiterhin an der Erweiterung und Modernisierung unserer WLAN-Versorgung“, so Olaf Cordes.

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