Geschäftsreisende

Produktiv unterwegs

Geschäftsreisende nutzen während der An- und Abreise sowie im Hotel ein Drittel ihrer Zeit für die Arbeit. Dabei spielt für sie – so eine aktuelle Studie – die Ausstattung mit Technologien wie Reise-Apps und Laptops eine große Rolle.

Geschäftsreisender am Flughafen

Gerade die Jüngeren glauben, dass gute Arbeitsbedingungen zu mehr produktiver Zeit führen kann.

Dienstreisende nutzen ein Drittel ihrer Zeit für die Arbeit – etwa während der An- und Abreise. Im Hotel verwenden sie außerhalb der Schlafenszeiten sogar 35 Prozent ihrer Zeit für berufliche Tätigkeiten. Im Zug machen Zonen mit gutem Handyempfang Telefonate leicht und im Flugzeug kann die Präsentation noch schnell durchgesehen werden. Mit der nötigen technischen Ausstattung fühlt sich fast die Hälfte der Dienstreisenden hier besonders effizient. Sie könnten ihre Produktivität während der Reise sogar noch steigern, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden. Herausgefunden hat dies die aktuelle Umfrage „Chefsache Business Travel 2018“, eine Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).

Gerade die Jüngeren glauben, dass gute Arbeitsbedingungen zu mehr produktiver Zeit führen kann: Sie schätzen, dass sie bis zu 43 Prozent ihrer Zeit in Zug, Flugzeug oder Hotel nutzen könnten.

Konkurrenz und Kriminelle lesen mit

Allerdings ist bei all dieser Produktivität Vorsicht vor Datenklau und Spionage geboten. „Viele Geschäftsreisende sind potentielle Geheimnisträger, plaudern jedoch am Telefon im Großraumabteil unüberlegt brisante Informationen aus oder lassen E-Mails mitlesen, die für Kriminelle vielleicht von großem Interesse sind“, weiß Christoph Zilt, General Manager bei First Business Travel. Mitarbeiter sollten sich vor Reisen über die notwendigen Maßnahmen zum Datenschutz informieren. Hilfreich seien etwa spezielle Blickschutzfolien für Laptops, die Fremden die Einsicht erschweren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9-10/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Vor allem aber ist es wichtig, eine sichere Internetverbindung zu wählen. Das gilt auch beim Umsteigen, auf der Messe oder im Hotel. Teilweise kostenlose Hotspots im öffentlichen Raum bergen Risiken. Offene Hotspots sind oft nur recht einfach verschlüsselt und Spezialisten können so an Daten sowie Passwörter gelangen. „Einen Zugang für sichere und gekennzeichnete Hotspots zu kaufen, lohnt sich. Wer dennoch im offenen Hotspot surft, sollte in dieser Zeit keine Passwörter eingeben“, rät Zilt. Wichtig sei zudem, die Bluetooth-Schnittstelle zu deaktivieren. Denn auch wenn es praktisch erscheint, an Flughäfen, Bahnhöfen oder auf Messen Informationen und kostenlose Angebote per Bluetooth-Schnittstelle aufs Handy zu erhalten, so nutzen Kriminelle diese Option gern, um sich Zugang auf Smartphones zu verschaffen. Positiver Nebeneffekt: die Schonung des Akkus.

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Bildquelle: Thinkstock/iStock

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