Plug-in-Hybridtechnik bei BMW

Produktschulung in 3D

Zur Schulung seiner Händler in Sachen Plug-in-Hybridtechnik setzt BMW 3D-Brillen ein.

BMW-Produktschulung in 3D

Zur Schulung seiner Händler in Sachen Plug-in-Hybridtechnik setzt BMW 3D-Brillen ein.

Um BMW-Händlern die neue Plug-in-Hybridtechnik schneller näherzubringen, setzt das Unternehmen auf Produktschulungen mit 3D-Brillen, realisiert von The Retail Performance Company (Rcp).

„Fahrzeugtechnik ist von einer Karosserie ummantelt und damit nicht sichtbar“, sagt Jan Schemuth, Geschäftsführer von Rpc. „Mit dem Einsatz von 3D-Brillen erfahren die Händler das unsichtbare Herzstück der neuen Hybridmodelle gefühlt hautnah.“ Das erleichtere die Aufnahme von Informationen und das Verständnis der Technik. Der verstärkte Einsatz von virtuellen und interaktiven Filmen in Schulungen und Trainings fußt auf der Erkenntnis, dass komplexe Zusammenhänge und Abläufe visuell schneller und leichter aufgenommen werden. Auch erzielen 3D-Filme große Aufmerksamkeit und stärken die Erinnerungsfähigkeit.

Die erste 3D-Schulung von BMW Product Genius, so heißen die Kundenberater von BMW im Handel, hat bereits stattgefunden. In den nächsten Monaten werden im Zuge der BMW iPerformance Roadshow weitere Händler in verschiedenen Ländern mit dem virtuellen Schulungsfilm informiert. Ein weltweiter Rollout wird derzeit diskutiert.

Rpc hat die gesamte 3D-Schulung zur Plug-in-Hybrid-Technik konzipiert und realisiert, von der Contentstrategie, über das Projektmanagement, die Produktion bis hin zur Durchführung der Händlerschulungen vor Ort.

„Einfach und flexibel muss es sein“

Bei der Konzeption des 3D-Schulungsfilms stand Einfachheit und Flexibilität in Einsatz und Bedienung im Vordergrund. „Wir wollten kein eigenes 3D-Studio errichten, um dort Händler zu schulen“, sagt Jan Schemuth. Natürlich ergäben sich mit einem eigenen 3D-Schulungsraum vielmehr Möglichkeiten für ein virtuelles Training, aber die Schulung sei dann örtlich gebunden und auch hinsichtlich der Teilnehmerzahl begrenzt.

Für ein weltweit verzweigtes Händlernetz wie bei BMW mit rund 550 Händlern allein in Deutschland ist das wenig praktikabel. Hier braucht es mobile Lösungen, die schnell implementierbar sind. Genau darauf wurde mit dem 3D-Film geachtet. Um abgespielt zu werden braucht er wenig Technik – 3D-Brille und Smartphone reichen – und wenig Speicherplatz. Zur Schulung wird das Smartphone, auf dem der Film gespeichert ist, in eine 3D-Brille eingelegt und los geht die Reise ins Innere der neuen Automobiltechnik.

Um eine einfache Bedienung der 3D-Brille sicherzustellen, wurde 3D-Film mit rund 200 zufällig ausgewählten Personen getestet. Im Rahmen von qualitativen Interviews wurden sie zu ihrer Erfahrung befragt. Die Begeisterung von den Möglichkeiten, die eine solche Virtual-Reality-Brille mit sich bringt, war groß. Dieses positive Feedback, spiegelten auch die ersten Teilnehmer der 3D-Schulung wieder. Sie hoben die Lernerfahrung mit der 3D-Brille hervor, die das Fahrzeug erlebbar mache und es ermögliche, hinter die Motorhaube beziehungsweise im Fall der Hybrid-Fahrzeuge sogar unter das Auto zu schauen.


Bildquelle: Rcp

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