Startup-Unternehmen: Paij

Rechnungen per App bezahlen

Mit dem Handy bezahlen: Paij ist ein innovatives Start-up Unternehmen, das sich mit der Entwicklung einer Mobile-Payment-App beschäftigt.

  • Die Geschäftsführer von Paij: Volkan Özkan und Sylvia Klein

  • Die App ermöglicht Nutzern bargeldloses Bezahlen.

Die Gründung
Mobiles Bezahlen mit dem Smartphone zählt zu den größten Digitaltrends der heutigen Zeit. Nutzer wollen bargeldlos mit ihrem Smartphone bezahlen und dabei die gängigen Zahlmethoden, die sie im E-Commerce und im stationären Handel nutzen, überall einsetzen. So selbstverständlich, wie man sich virtuell in Facebook oder Amazon bewegt, so einfach möchte man auch „physisch“ das Shoppen und Bezahlen tagtäglich erleben, ohne auf die Vorzüge der Onlinewelt zu verzichten. Um das für Nutzer so einfach und intuitiv wie möglich zu machen, wurde die Mobile-Payment-App Paij entwickelt.

Die Zielsetzung
Mit der kostenfreien App kann jeder überall sein Smartphone oder Tablet dazu nutzen, bargeld- und kartenlos Zahlungen zu senden und zu empfangen. Universalität und Flexibilität waren laut Anbieter in der Entwicklung von Beginn an prägend. Nutzer seien sowohl der Käufer als auch der Verkäufer; beide Rollen seien in der App integriert. Für den Einsatz im Handel werden zudem Lösungen entwickelt, die dem Anwender ein Shoppingerlebnis bieten sollen. Dieses kann vom Käufer im Anschluss direkt via Social Media geteilt werden. Neben Kostenvorteilen gegenüber klassischen Terminallösungen soll jeder Einzelhändler mit der App die Vorteile des Onlinemarketings für sein Präsenzgeschäft nutzen können. Darüber hinaus sei der rein softwarebasierte Ansatz der Lösung universell einsetzbar.

Der Mobility-Gedanke
Da es sich bei der Applikation um eine Mobile-Payment-App handelt, ist „Mobility“ quasi Programm. Der Anbieter will seine App als mobile Lösung für Zahlungen jeglicher Art positionieren. Im Zentrum der Entwicklung stehe der Anwender. Da dieser sich in einer immer mobileren Welt bewege, könne man sagen, dass die gesamte Entwicklung mobility-getrieben sei. Dabei behält der Anbieter auch Entwicklungen wie Beacons und andere Innovationen im Blick.

Die Kunden
Zu den Kunden der ersten Stunde zählen das Restaurant Camera in Wiesbaden und der Tommy-Hilfiger-Store im Loop5 bei Darmstadt. Mittlerweile sind der Burger King am Nürnberger Hauptbahnhof, Curry Cologne in Köln und viele weitere Geschäfte hinzugekommen. Die meisten Akzeptanzstellen werden gerade mit Taxi Deutschland generiert: Durch die Kooperation werden in den kommenden Monaten bundesweit rund 15.000 Taxis mit der App ausgerüstet. Parallel dazu steht der Anbieter mit weiteren Key Accounts aus dem Food- und Retailing-Bereich in Verhandlungen und plant diese bis zum Sommer umzusetzen.

Die nächsten Schritte
Ziel des Start-ups ist es, dass man eines Tages ganz selbstverständlich mit der App seine Einkäufe, Taxifahrten, Mittagessen etc. bezahlt. Durch Revenue-Shares partizipiert Paij heute schon an den Transaktionsgebühren. Grundsätzlich geht es aber darum, Händler und Kunden in Beziehung zu bringen und für beide Mehrwerte zu schaffen. Ein weiterer Teil des Erlöskonzepts soll in den Marketingmöglichkeiten liegen, die der App-Entwickler den Händlern über das System anbieten wird. Mit strategischen Kooperationen und Systemintegrationen will das Start-up parallel die Weichen stellen, um mit seiner Lösung in Zukunft eine zentrale Rolle im Mobile Payment zunächst in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, dann aber auch in Europa einzunehmen.

Paij GmbH
Branche: Finance/Mobile Payment
Gründung: 2012
Gründerin: Sylvia Klein
Geschäftsführer: Sylvia Klein, Volkan Özkan
Hauptsitz: Wiesbaden
Mitarbeiterzahl: 25

www.paij.com

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