KI- und Robotikfortbildung

Roboter machen Schule

Was heute noch Laptops und Smartphones sind, sind morgen Robotik und Künstliche Intelligenz (KI). Auch sie werden in naher Zukunft einen elementaren Platz in der Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen.

Roboter machen Schule

Die gemeinnützige Stiftung von IHK und Robokind setzt sich dafür ein Zugang zur Bildung in Robotik und KI zu ermöglichen.

Die Herausfordeung:  den breiten Zugang zu dieser Technologie zu schaffen. Dies ermöglichen nun die IHK und Robokind, eine gemeinnützige Stiftung, die sich für den Zugang zur Bildung in Robotik und KI einsetzt. Hier können sich technisch Interessierte und Ausbildungsgruppen – von Studenten und Auszubildenden über Facharbeiter und Meister – zum zertifizierten Anwender für kollaborative Robotik ausbilden lassen. 

Sowohl das Wissen um die Interaktion zwischen Mensch und Roboter als auch die zugrundeliegende Technologie werden dadurch zur Schlüsselkompetenz für Betriebe. Der Zugang zu diesem Know-how ist allerdings noch nicht in der breiten Bildungsstruktur angekommen und wird folglich nur Wenigen ermöglicht. Durch den zertifizierten Roboterlehrgang zum Anwender kollaborativer Robotik soll diese Lücke nun geschlossen werden. Unternehmen aller Größen, die ihre Produktion bereits heute automatisieren wollen, erhalten so die Möglichkeit, die eigenen Mitarbeiter in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen und nebenbei einen Fähigkeiten- und Wissenspool aufzubauen, der sie bei dem Wandel zur Industrie 4.0 unterstützt.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 05-06/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo. 

Die modular aufgebaute Fortbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse über Robotik, Installation und Integration in Prozesse sowie Risikobeurteilung und Prozessanwendungen. In Theorie- und Praxisphasen werden die Fertigkeiten der Teilnehmer, wie Flexibilität, Wahrnehmungsvermögen und Intelligenz mit den positiven Eigenschaften der neuesten Robotertechnologie verknüpft. Diese zeichnet sich insbesondere durch einen Tastsinn, ein Reflexsystem und die Fähigkeit zu lernen aus – mit und von Menschen. Solch humane Eigenschaften lassen den Roboter nicht nur sicher gegenüber seinen menschlichen Arbeitskollegen agieren, sie erleichtern diesem auch den Zugang zu dieser zukunftsweisenden Art der Robotik. Vor diesem Hintergrund haben IHK und Robokind einen Partner gesucht, der diese Schlüsseltechnologie bereitstellt: Franka Emika. Der Industrieroboterarm des bayerischen Roboterherstellers ist durch seine Fähigkeiten auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen ausgelegt und so gestaltet, dass insbesondere die Interaktion mit der Technologie so intuitiv wie möglich und dadurch für jeden zugänglich ist.

Bildquelle: Franka Emika

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