10 Artikel, die Sie lesen sollten

Robotergesetze und Arbeiterethik

Kreativität, Traktorstrahlen, Tunneleffekte und das Ende von Google - die englischsprachige Welt verwöhnt uns wieder mal mit vielen schönen Longreads.

  1. Es gibt nicht besonders viele SF-Autoren aus der klassischen Ära, die auch heute noch die Diskussion über Technologiethemen bestimmen. Isaac Asimov gehört dazu, unter anderem wegen seiner Robotergesetze. In diesem, bisher noch nicht veröffentlichen Aufsatz von 1959, beschäftigt sich Asimov mit der Kreativität. Seine Überlegungen lassen sich gut auf die Startup-Szene nicht nur im Silicon Valley übertragen.
  2. Der definitive Klassiker des SF-Kinos, der auch heute noch ziemlich weit vorne steht und überhaupt nicht gealtert wirkt, ist Kubricks 2001. Jetzt gibt es endlich einmal einen modernen Trailer.
  3. Und wenn wir schon einmal bei Science-Fiction sind: Das wichtigste Zubehör eines Raumschiffs ist der Traktorstrahl. Und den gibt es jetzt tatsächlich (so in etwa).
  4. Ein zweiter Topos in der Science-Fiction ist ein "Irgendwas mit Quanten"-Gerät, in dessen Namen entweder “Schrödinger“ oder "Heisenberg“ vorkommen muss. Wer den Autoren auf die Finger schauen möchte und immer schon mal wissen wollte, wie der Quanten-Tunneleffekt funktioniert, kann sich hier schlau machen.
  5. Noch mehr aktuelle Wissenschaft, die wie Science-Fiction klingt: Chemikalien wie das als Öl-Additiv bekannte Molybdändisulfid können ebenso wie Graphit (das dann Graphen heißt) Folien bilden, deren Dicke nur ein Atom beträgt. Doch MoS2 kann noch mehr: Es erzeugt Elektrizität, wenn es gestreckt wird. Das ist der vom Schwingquarz bekannte piezoelektrische Effekt.
  6. Zurück zum Google-Auto. Es ist nicht völlig auszuschließen, dass die "Auto-Autos" in Kürze zu einem Fahrverbot für Menschen führen werden. Roboter fahren einfach statistisch sicherer.
  7. Noch mehr Roboter, diesmal in der Luft. Auch bei den Drohnen geht die Entwicklung immer weiter.
  8. Am Ende seiner Entwicklung könnte Google sein, meint Ben Thompson.
  9. Bis in die späten 1970er Jahre hinein gab es in Deutschland eine schichtspezifische "Arbeiterethik", zu der unter anderem Tugenden wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, aber auch Solidarität gehörten. Sie ist als Folge des Aufstiegs der Angestelltenklasse zu einer universellen Mittelschicht (und des Absinkens der Abgehängten ins Prekariat) verschwunden. Ganz ähnlich ist die Entwicklung in den USA, wie sich diesem Artikel entnehmen lässt.
  10. Die rasche Ausbreitung von Ebola ist auch eine Folge von mangelnder Information. Ein großes Problem der Helfer ist zum Beispiel das extrem schlechte Kartenmaterial zu Westafrika. Eine Open Source/Crowdsourcing-Initiative will helfen.

Bildquelle: ABB

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