Dennis Veer, Zebra Technologies

Robust und fallbeständig

Interview mit Dennis Veer, Business Development Manager, bei Zebra Technologies, über mögliche Einsatzszenarien mobiler Drucker zum Wohle der Patienten

Dennis Veer, Zebra Technologies

“Mobile Drucker können bei der Probenkennzeichnung am Patientenbett, bei der Etikettierung von Medikamenten oder bei der Essensbestellung zum Einsatz kommen“, berichtet Dennis Veer, Business Development Manager bei Zebra Technologies.

In welchen Bereichen von Krankenhäusern und Kliniken kommen mobile Drucklösungen zum Einsatz?
Dennis Veer:
Sie werden beispielsweise bei der Probenkennzeichnung am Patientenbett, bei der Etikettierung von Medikamenten oder bei der Essensbestellung genutzt.

Worauf sollten die Verantwortlichen bei der Anschaffung mobiler Drucker vor allem achten?
Veer:
In Krankenhäusern und Kliniken wird insbesondere auf eine einfache Bedienung geachtet. Hierzu zählen neben der leichten Integrierbarkeit in bestehende IT-Systeme auch benutzerfreundliche Bedienelemente wie ein leicht ablesbares Display oder ein intuitiver und zuverlässiger Etikettenspendebetrieb. Natürlich sind auch Punkte wie Robustheit, eine lange Betriebszeit des Druckers sowie Schnelligkeit der Verarbeitung und des Druckdurchsatzes wichtige Faktoren bei der Auswahl.

Der mobile Drucker QLn220, den Sie Anfang 2012 auf den Markt gebracht haben, soll sich insbesondere für den Einsatz im Gesundheitswesen eignen. Welche Features sind dabei vor allem gefragt?
Veer:
Das Modell zeichnet sich durch seine hohe Benutzerfreundlichkeit und Integrationsfähigkeit aus. Sein neues Design, das Hartglasdisplay sowie die Gummibeschichtung machen ihn robust und fallbeständig. Dabei ist das Gerät im Klinikalltag leicht zu tragen und einfach zu verstauen. Dank der intelligenten Druckertechnologie verbraucht das Gerät sehr wenig Strom, so dass die Betriebszeit entsprechend lang ist. Zusätzlich bieten wir verschiedene Verbrauchsmaterialien für diverse Anwendungen an, die speziell für Krankenhäuser optimiert sind.

Wie aufwendig ist die Einbindung mobiler Drucker in die vorhandene IT-Infrastruktur?
Veer:
Unsere QLn-Drucker sind einfach in bestehende Anwendungen zu integrieren, ohne dass Änderungen der Software oder Netzwerkinfrastruktur erforderlich sind. Zum einen unterstützt unsere Programmiersprache „Basis Interpreter“ sowohl die Anwendung als Standalone-Gerät als auch die Verbindung zu Peripheriegeräten. Zum anderen verhelfen Merkmale wie unsere Global Printing Solution den Krankenhäusern zu einer schnellen Integration in vorhandene Netzwerk- und Druckerumgebungen.

Welchen Anforderungen muss hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit entsprochen werden?
Veer:
Der Umgang mit Patientendaten ist ein besonders sensibles Thema, beispielsweise bei der Kennzeichnung von Proben und der Zuordnung dieser Daten bei weiteren Verfahren im Labor. Die Anforderungen an den Datenschutz sind im Gesundheitswesen extrem hoch. Mit dem Einsatz von Barcodedruckern können Krankenhäuser die Patientensicherheit nachweislich erhöhen. So enthält das Barcodeetikett eindeutige Identifikationsnummern und Daten. Das garantiert beispielsweise die exakte Medikation von Patienten sowie die eindeutige Zuordnung von Patient und Probe – auch in einem externen Labor mit entsprechendem Scansystem.

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