Schwieriger Smartphone-Markt

Samsung setzt viel Hoffnung auf seine neuen Galaxy-Modelle

Samsung setzt im schwierigen Smartphone-Markt viel Hoffnung auf seine neuen Flaggschiffe Galaxy S9 und S9+ – an diesem Freitag kommen sie offiziell in den Handel.

Das Galaxy S9 und das S9+ waren bereits im Februar auf dem Mobile Word Congress in Barcelona zu sehen. ((Foto: -/kyodo))

Das Galaxy S9 und das S9+ waren bereits im Februar auf dem Mobile Word Congress in Barcelona zu sehen. ((Foto: -/kyodo))

Vor allem mit neuen Kommunikations- und Kamerafunktionen sollen die Geräte punkten. „Heutzutage kommunizieren Verbraucher immer weniger über Anrufe und Textnachrichten, sondern vermehrt visuell, mithilfe von Selfies, Emojis, GIFs oder Video“, sagte Martin Börner, Chef von Samsung Deutschland. Dementsprechend sei die Kameraqualität eines der entscheidenden Kaufkriterien.

Das Topmodell S9+ soll selbst bei nächtlichen Lichtverhältnissen noch beachtlich detailreiche Bilder aufnehmen. Mit einer ursprünglich von Sony entwickelten „Superslow-Motion“-Videofunktion lassen sich Filmsequenzen in besonders verlangsamter Zeitlupe aufnehmen. Eine integrierte Bewegungserkennung definiert dabei automatisch die optimale Szene für die Verlangsamung.

Das S9 erhielt in ersten Tests gute Noten, wobei vielfach die vergleichsweise wenigen technischen Unterschiede zum Vorgängermodell hervorgehoben wurden. Laut GfK planten knapp die Hälfte der Verbraucher für das kommende Jahr die Anschaffung eines Smartphones, sagte Börner. „Daher sind wir optimistisch, mit unserem Flaggschiff die positive Entwicklung fortzusetzen.“

Den Marktforschern von Gartner zufolge war der Smartphone-Markt zuletzt erstmals rückläufig. Viele Menschen würden zwar mehr Geld ausgeben, nutzten ihre Geräte aber auch länger als früher. Trotz rückläufiger Stückzahlen sei es Samsung jedoch gelungen, den Umsatz zu steigern, sagte Börner. Laut Gartner lag das Unternehmen 2017 weltweit mit einem Marktanteil von 20,9 Prozent an der Spitze, gefolgt von Apple mit 14 Prozent und Huawei mit 9,8 Prozent.

dpa/ls

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