Mit SAP-Anbindung

Sanitärspezialist vertraut auf Android-Handhelds

Die Aisci GmbH hilft Duravit dabei, mit Android-Handheld-Computern mit SAP-Anbindung zukunftstauglich zu bleiben.

Duravit-Außenansicht

Duravit fing im Jahr 1817 als kleine Fabrik für Steingutgeschirr an.

Mit Ersatzteilen ist das so eine Sache: Irgendwann kommt der Punkt, an dem vieles nicht mehr lieferbar ist. Das gilt auch für Geräte der mobilen Datenerfassung (MDE), auch als Handheld-PC oder Mobilcomputer mit integriertem Barcodescanner bekannt. Das musste nun auch die Duravit AG erfahren, ein Produzent von Sanitärkeramik, Badmöbeln, Badewannen und Wellness-Systemen mit rund 6.500 Mitarbeitern in Hornberg im Schwarzwald. Die Aisci GmbH half dem Unternehmen, mit Android-Handheld-Computern mit SAP-Anbindung zukunftstauglich zu bleiben.

Duravit fing im Jahr 1817 als kleine Fabrik für Steingutgeschirr an. Über die Jahrzehnte ist das Unternehmen nicht nur gewachsen und zu einem gefragten Partner im gehobenen Sanitärbereich geworden. Duravit hat sich auch immer wieder neu erfunden und Designtrends gesetzt. In Hotels, Flughäfen, in öffentlichen Einrichtungen oder in privaten Residenzen: Wo moderne Sanitärtechnologie eine Rolle spielt, ist Duravit zuhause.

Im Gegensatz dazu hat das Unternehmen in der eigenen Logistikzentrale Handheld-Computer eingesetzt, die noch mit dem Betriebssystem Windows CE arbeiteten. Solange es eben ging. „Die waren alt“, beschreibt der Duravit-IT-Administrator Marc Heinzelmann, „und die sind immer öfter ausgefallen, haben hohe Reparaturkosten verursacht.“ Einige Handheld-Computer waren so gut wie dauerhaft in Reparatur, die Akkus taugten kaum noch und Ersatz war nicht zu beschaffen. Und zu allem Überfluss kündigte Microsoft an, ab Februar 2019 die Software nicht mehr zu aktualisieren.

Auch das bereits betagte ERP-System war doch stärker in die Jahre gekommen als zunächst gedacht. „Wir haben ein Enterprise-Resource-Planning-System (ERP), das tut, was wir wollen“, sagt Rainer Schmider, stellvertretender IT-Leiter bei Duravit, „aber das ist 26 Jahre alt.“ Der Sanitärspezialist bemerkte: Die Fachkräfte, die sich noch damit auskennen, werden weniger. Und der Hersteller hat einzelne Software-Module bereits abgekündigt. Also plante der Sanitärspezialist den Umstieg auf SAP.

Mit SAP wären die alten Windows-Handheld-PCs allerdings erst recht überfordert – und so machte sich Duravit auf die Suche nach einem Lieferanten für moderne Mobile Devices mit dem Betriebssystem Android. Innerhalb von zwei Jahren verschaffte man sich einen Überblick über den Markt und infrage kommende Produkte. Am Ende stand fest: „Die Aisci Ident hat uns mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt“, sagt Administrator Heinzelmann.

Bildquelle: Duravit

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