Mobile Applikation für Kulturinteressierte

Schloss Charlottenburg setzt auf Multimedia-Guide

Das Unternehmen Kuldig arbeitet zurzeit an der Entwicklung einer App für Kultureinrichtungen wie das Schloss Charlottenburg, die es den Besuchern erleichtern soll, einen umfangreichen und strukturierten Blick auf die jeweiligen kulturellen Darbietungen zu bekommen.

Schloss Charlottenburg setzt auf Multimedia-Guide

Schloss Charlottenburg ist die erste Liegenschaft der SPSG, für die eine App konzipiert und entwickelt wird.

Bis Anfang 2019 will Kuldig im Auftrag der Stiftung preußische Schlösser und Gärten (SPSG) für das Schloss Charlottenburg in Berlin eine mobile Applikation in Form eines Multimedia-Guides entwickeln. Als Content-Management-System und zur Verwaltung der App setzt die SPSG auf den Kuldig App Creator. Der Guide soll nach der Veröffentlichung nicht nur auf den hauseigenen Leihgeräten zur Verfügung stehen, sondern soll auch über die App-Stores für iOS und Android bezogen werden. Damit löst der Multimedia-Guide nicht nur den alten Audio-Guide des Schlosses ab, sondern ersetzt auch 500 Hardware-Devices.

Neue Konzeption für eine bessere Orientierung


Schloss Charlottenburg ist die erste Liegenschaft der SPSG, für die eine App konzipiert und entwickelt wird. Das Schloss hat etwa 60 begehbare Räume mit zugehörigen Exponaten, die durch den neuen Guide bespielt und eingebunden werden müssen. Er beinhaltet insgesamt vier Führungen, die dies bewältigen, und wird multilingual zur Verfügung gestellt, um dem Besucherdurchlauf von mehreren 100.000 Besuchern jährlich gerecht werden zu können. In der Umsetzung wurde der Content neu konzipiert, um durch den Übergang zwischen Audio zu Multimedia einen Guide zu schaffen, der nicht nur den Ansprüchen des Schlosses, sondern auch der Besucher gerecht wird. Verfolgt wird dabei das sehr klare, lineare Konzept des Schlosses und ein bildlastiger Ansatz. Ziel ist es, auch große Besuchergruppen mit allen relevanten Informationen auszustatten, ohne, dass sich die Besucher im Haus und den Ausstellungen verlieren.

Anbieter sorgt für schnelle Ergebnisse


Die besondere Herausforderung liegt im Zeitdruck und der kurzfristigen Umsetzung des Projektes. Nachdem der Kick-Off-Termin Ende Oktober stattfand, ist die Fertigstellung der Kioskversion für Ende Januar angedacht. Diese steht den Besuchern auf den Leihgeräten vor Ort zur Verfügung. Danach ist eine App für iOS- und Android-Geräte in den App-Stores erhältlich, die neben den Führungen zusätzliche Informationen bereit halten soll.

Bild: SPSG - Foto: Hans Bach

 

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