Besser als erwartet

Schneller Überblick: Apples doch-nicht-so-schlechte Quartalszahlen

Apple verkauft erneut weniger iPhones, aber mehr als erwartet. Das iPad Pro sorgt für Umsatz. Was Sie sonst noch über die Apple Watch, Macs und China wissen sollten...

Die Quartalszahlen von Apple fallen besser aus als erwartet.

Sicher, sie sind nicht auf dem Rekordniveau wie im goldenen iPhone-Zeitalter und auch schlechter als 2015: Apple verkaufte 15 Prozent weniger iPhones als im Vorjahreszeitraum. Aber trotzdem ist das Ergebnis nicht so dramatisch schlecht, wie angenommen.

  • Der Umsatz sank um 14,6 Prozent auf immer noch beeindruckende 42,36 Milliarden Dollar
  • Der Gewinn von Apple sank um 27 Prozent auf knapp 7,8 Milliarden Dollar.
  • Die Aktie allerdings stieg, da der Markt wohl noch schlechtere Zahlen erwartet hatte, zwischenzeitlich sogar um sieben Prozent.
  • iPad-Verkäufe sanken zwar weiter - um neun Prozent auf 9,95 Millionen Geräte. Dank teurer Modelle des iPad Pro stieg der Umsatz aber um sieben Prozent auf fast 4,9 Milliarden Dollar.
  • Insgesamt wurden mehr als 40 Millionen iPhones verkauft.
  • ...da war doch noch was? Richtig, die Apple Watch, Rubrik "Other Products". Die läuft nicht so gut. Weniger wegen der ebenfalls schlechteren Zahlen (2,2 Milliarden Umsatz, im Vorjahr waren es noch 2,6), sondern eher, weil es Apple hier offensichtlich nicht gelingt, ein weiteres Standbein aufzubauen.
  • Apple gibt wohl auch für diese Suche nach neuen Standbeinen mehr Geld für Forschung und Entwicklung aus: 7,5 Milliarden in den letzten 9 Monaten, im Vorjahreszeitraum waren es nur 5,9.
  • China entwickelt sich als Absatzmarkt nicht so toll wie erwartet (8,9 Milliarden Umsatz im Vergleich zu 13,2 im gleichen Quartal des Vorjahres). Tim Cook nennt Macro-ökonomische Gründe als Ursache. Kein Wunder, dass Apple sich sehr um Indien bemüht.
  • Freilich musste Cook die Investition in Didi Chuxing rechtfertigen.
  • Was ist eigentlich mit den Macs? Naja: 4,3 Milliarden wurden verkauft, im gleichen Quartal 2015 waren es 4,8 Milliarden.

Bildquelle: Apple

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