Longreads für das Wochenende

Schwarzes Loch vor flacher Erde

Computer selber bauen ist das einzig Wahre. Und es gibt viel zu lesen, direkt hier, in diesem Internet.

  1. Früher war alles besser, da war das Computern noch eine quicke, dreckige Sache, bei der man breitbeinig aus der Hüfte gehackt hat - oder so. Aber Samuel Arbesman hat schon recht, die Computerwelt wirkt glatt, poliert und steriler wie manch ein OP. Das Einfache und Unkomplizierte hat jedoch seinen Preis.
  2. Medienkompetenz galore: Was passiert, wenn elfjährige Jungs "Aliens" zum ersten Mal sehen? Unter anderem meldet sich das Internet und diffamiert den TV-Kritiker Matt Zoller Seitz als Monster. Aber so einfach ist es nicht: Es geht um Sehgewohnheiten und -erfahrungen.
  3. Das Internet ist voller Textmassive, in denen die Relativitätstheorie, die Quantenphysik oder der Big Bang widerlegt werden. Und es gibt natürlich immer noch die Flat Earth Society, die zunächst einmal jeder für die Satire hält, die sie nicht ist, aber andererseits vielleicht doch. Und Schwarze Löcher existieren vielleicht doch nicht.
  4. Von 1600 bis 1858 bestand die British East India Company, die maßgeblich am Aufbau und der Ausbeutung des britischen Kolonialimperiums beteiligt war, als eine Art privatrechtlicher Staat im Staate. Der Guardian gibt einen zusammenfassenden Bericht. (Übrigens: Alle Guardian-Longreads finden sich hier.)
  5. KI ist immer noch ein Thema: Bruce Sterling bei Nextnature.net über die Konvergenz von Menschen und Maschinen. John Borthwick (Betaworks)  auf Medium über die fehlende Grenze zwischen uns und unseren Geräten. Sasha Akhavi in der IT-World zur Frage, ob KIs eine Religion haben werden.

Bildquelle: Thinkstock / istock

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