Mobile Instandhaltungslösung per App

Servicelösung ohnne Middleware spart Kosten

Eine mobile Lösung für Service und Instandhaltung ist der Wunsch vieler Unternehmen. Die Sorge, damit ein großes Projekt zu starten, hält von der Einführung ab – zu Unrecht!

Mobile Lösungen für Service und Instandhaltung ohne Middleware verursachen in der Regel keinen großen Kostenaufwand.

Gerade für Servicetechniker liegen die Vorteile einer mobilen Lösung auf der Hand: Service-Aufträge werden an ein mobiles Gerät geschickt, anstatt dass sie dem Techniker ausgedruckt übergegeben oder zugefaxt werden. Die Rückmeldungen von Arbeitszeit, Fertigstellung und Ersatzteilen erfolgen durch den Servicetechniker selbst, direkt und digital, anstatt dass er sie zuerst auf Papier notiert, dann an den Innendienst sendet und dieser sie in das System überträgt. Dadurch wird viel Zeit und Papier gespart. Auch werden Übertragungsfehler eliminiert.

Der mobile Zugriff auf bestimmte Daten kann die Arbeit des Technikers vereinfachen und beschleunigen – z.B. helfen Daten von historischen Schäden oder Instandhaltungen eines Equipments sowie Dokumentationen und Fotos bei Service- und Instandhaltungsarbeiten. Hierzu bieten Smartphones und Tablets neue Möglichkeiten. Zum Beispiel ist mit der eingebauten Kamera mit nur zwei Klicks ein Foto von einer Installation oder einem aktuellen Schaden erstellt und für den nächsten Kollegen dokumentiert. Die auf dem mobilen Gerät verfügbaren GPS-Koordinaten helfen, einen Schaden zu lokalisieren. Ersatzteile können direkt mobil bestellt und Lieferzeiten geprüft werden.

Diese Vorteile sind zwar nicht ganz neu. Kamera und GPS können seit einigen Jahren sinnvoll im Rahmen einer Service-Techniker-Lösung eingesetzt werden. Jedoch ist der Aufwand von Inbetriebnahme, Anpassung an die unternehmensindividuellen Anforderungen und Betrieb bei den meisten mobilen Lösungen ein größeres Projekt für Fachbereich, Anwender, IT und Support. Davor und vor den anfallenden Kosten scheuen viele Unternehmen zurück.

Ohne Middleware

Dass es auch einfach und kosteneffizient geht, beweist etwa die Lösung „Isec7 Mobility for SAP“. Diese verzichtet komplett auf Middleware. Damit ist keine Entwicklung auf dem mobilen Gerät erforderlich. Für den Benutzer ist die Online- und Offline-Arbeit nahtlos möglich. Erreicht wird dies über eine native generische App auf den mobilen Geräten. Die angezeigten App-Inhalte werden in Abap per Customizing und Entwicklung definiert. Der Abap-Entwickler arbeitet in seiner gewohnten Umgebung und braucht keine neuen Technologien zu erlernen. Er kann die bestehende Lösung selbstständig an die Anforderungen seines Unternehmens anpassen und eigene Prozesse mobilisieren.

Unternehmen starten oft mit einer mobilen Lösung für Service, Vertrieb oder Genehmigungen, denn hier zeigt sich ihr Mehrwert am deutlichsten: Eine große Anzahl von Benutzern kann sofort effizienter arbeiten. Ist der mobile Zugriff auf das SAP-System erst in diesem Bereich etabliert, ziehen schnell andere Fachbereiche und Benutzergruppen nach. Mobile SAP-Daten und Prozesse steigern die Mitarbeitereffizienz und damit die Effizienz von Unternehmen. Wichtig ist, dass die Einführung der mobilen Lösung keine großen Aufwände und Kosten mit sich bringt. Das schreckt Unternehmen ab. Mobile Lösungen sollten darum ohne Middleware funktionieren, einfach zu integrieren sein und flexibel an die unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst werden können. Das erleichtert Unternehmen die Entscheidung für die Mobilisierung – und an der kommt langfristig kein Unternehmen vorbei.

 

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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