Mithilfe einer Smartphone-App und induktiver Stromzufuhr on demand soll der Zugriff auf Schaltschränke nur Befugten möglich sein.
Aufgrund der Datenmenge und der relativ einfachen Möglichkeit, die enthaltenen Verbindungen anzuzapfen, seien die häufig am Straßenrand stehenden Schaltschränke attraktiv für Saboteure und Hacker. Auch mutwillige Zerstörungen durch Vandalismus stünden an der Tagesordnung. Umso wichtiger sei es, die im Schaltschrank enthaltene Technik mit professionellen Verschlusslösungen zu sichern. Um den kontrollierten Zugang für autorisierte Personen sicherzustellen, hat Emka nun eine Lösung entwickelt, bei der die Spannungsversorgung per induktiver Stromzufuhr on demand und die Freigabe mittels Smartphone-App (Bluetooth-basiert) erfolgen soll. Die Verwaltung und das Monitoring würden dabei von zentraler Stelle via Management-Software überwacht. Damit sei es auch möglich, individuelle Zutrittsberechtigungen festzulegen. Die Kommunikation basiere dabei auf Bluetooth Low Energy (BLE). Die Zentrale erkenne so, zu welchem Zeitpunkt jemand versucht hat, den Schrank bzw. das Gehäuse zu öffnen, und, ob die entsprechende Person berechtigt war oder nicht. Mehrere Tausend Verschluss-Systeme können laut Entwickler auf diese Weise im gleichen Funksystem verwaltet werden. Die Verschlusstechnik sei entscheidend. Hierbei würden Schwenkgriff, App und Managementsystem zusammenarbeiten, sodass der Nutzer sich zweifelsfrei identifizieren müsse.
Bildquelle: Emka Beschlagteile