Viele Unternehmen sind der Ansicht, dass sie ihre Android-Geräte häufiger mit Security Patches updaten sollten.
Durchschnittlich 72 Prozent der Tablets und Handhelds in Unternehmen (ohne Mobiltelefone) basieren auf einem Android-Betriebssystem. Außerdem gaben 60 Prozent der für die Studie* befragten IT-Einkäufer an, dass aktuell Android-Geräte in ihren Organisationen eingeführt werden. Die Mehrheit der Befragten prognostiziert zudem ein Wachstum in den nächsten drei Jahren und insofern wird der Prozentsatz der Android-Geräte weiter steigen. Die drei am häufigsten genannten Vorteile von Android gegenüber anderen Betriebssystemen sind Flexibilität (59 Prozent), Sicherheit (58 Prozent) und Erschwinglichkeit (52 Prozent).
Viele Unternehmen sind allerdings der Ansicht, dass sie ihre Androi- Geräte häufiger mit Security Patches updaten sollten – durchschnittlich viermal häufiger pro Jahr, als sie es momentan tun. Die Art und Weise, wie sie Sicherheits-Updates ausspielen, variiert: 66 Prozent vertrauen dabei auf ihre IT-Abteilung, 38 Prozent nutzen eine Mobile-Device-Management-Lösung (MDM), 30 Prozent spielen via Firmware over the Air (FOTA) die Updates der Hardware-Hersteller auf, 23 Prozent verlassen sich auf die Anwender, 22 Prozent beschäftigen ein IT-Support-Unternehmen und 16 Prozent nutzen dafür einen Reseller.
In Bezug auf die Frage, welche Management-Funktionen sie als Standard für Android-Geräte im Business-Einsatz erwarten, geben die Einkäufer mobiler Endgeräte folgende Antworten:
Aus der Studie geht hervor, dass Unternehmen derzeit das Android-Betriebssystem auf jedem Gerät im Schnitt fünfmal im Jahr updaten. Zudem erwarten sie, dass der Geräteanbieter das Betriebssystem bis zu drei Jahre nach der Produktabkündigung mit Updates versorgt.
* Für die unabhängige Studie wurden insgesamt 250 Technologieeinkäufer von Notebooks, Tablets und Handhelds im Bereich mobiles Arbeiten aus Großbritannien befragt.
Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus