Die gemeinschaftliche Lösung soll es Automobilherstellern ermöglichen, die nötigen Schutzfunktionen gegen Cyberbedrohungen ab Werk mit auszuliefern.
Die Automobilindustrie entwickelt sich rasant weiter. Gartner schätzt, dass im Jahr 2025 über 1,1 Milliarden vernetzte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein werden. Vernetzte Autos und Mobilitätsdienste eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten. Gleichzeitig machen diese ständige Konnektivität und On-Demand-Services Fahrzeughersteller aber auch verwundbar. Trend Micro stellt ein wachsendes Interesse von Cyberkriminellen fest, vernetzte Geräte anzugreifen. Automobile stellen dabei keine Ausnahme dar.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit Luxoft die wachsende Aufgabe anzugehen, vernetzte Fahrzeuge abzusichern“, sagt Akihiko Omikawa, Executive Vice President für IoT Security bei Trend Micro. „Alle vernetzten Geräte müssen von Anfang an geschützt sein. Unsere Lösung wird es Automobilherstellern ermöglichen, die nötigen Schutzfunktionen gegen Cyberbedrohungen ab Werk mit auszuliefern. Indem wir Luxofts Kenntnisse im Automobilsektor und die Expertise von Trend Micro im Bereich Cybersicherheit kombinieren, können wir die Herausforderung der Digitalisierung von In-Car-Systemen bewältigen.“
Das speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelte IDPS (Intrusion Detection and Prevention System) wird mit Techniken zum maschinellen Lernen ausgestattet, um Anomalien in der Kommunikation sowie dem Verhalten und Zustand von Komponenten zu erkennen. Das maschinelle Lernen wird mit Daten aus den fortschrittlichen Erkennungsmechanismen der In-Car-Technology gespeist. Zusätzlich bietet die Lösung den Fahrzeugherstellern Einblicke in die globalen Bedrohungsinformationen von Trend Micro hinsichtlich Bedrohungen, Schwachstellen und der Bekämpfung von Angriffen. Das IDPS soll zudem eine Engine zur Erfassung und Auswertung von Daten beinhalten und damit weiteren Schutz vor dem unberechtigten Eindringen in die Fahrzeugsysteme bieten.
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