Shopping-Umfrage

Sind Verbraucher bereit für KI, AR und Roboter?

Neue Umfragedaten von Klarna zeigen, wie Einzelhändler ihr Angebot anpassen müssen, um Verbraucher auch in Zukunft zu überzeugen. Die jüngsten technologischen Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), Augemented Reality (AR) und Roboter werden sowohl die In-Store- als auch die Online-Shopping-Welt beeinflussen.

Mann im Einzelhandel

Der Einzelhandel und Einkaufstrends haben sich in den letzten zehn Jahren erheblich weiterentwickelt, und es ist klar, dass weitere Veränderungen bevorstehen.

Der Dienstleister hat mit mehr als 5.000 Verbrauchern in fünf Ländern gesprochen und sich mit der Einzelhandelsexpertin Kate Hardcastle, MBE, zusammengetan, um zu untersuchen, wie sich die Zukunft des Einkaufens in den nächsten 18 Jahren entwickeln wird. Der „Future of Retail“-Report enthält u.a. Prognosen einiger weltweit führender Einzelhändler, ebenso wie eine Vorhersage von ChatGPT, einem Chatbot basierend auf KI. Das Entwicklerunternehmen OpenAI hatte sich vor kurzem mit Klarna zusammengetan, um dem Chatbot das Shopping zu ermöglichen.

Im Fokus der Studie steht das Shopping in 18 Jahren – einer Zeit, in der die Generation Z rund 40 Jahre alt sein wird und zusammen mit den Millennials die Mehrheit der Verbraucher ausmachen wird. Die Vorhersagen zeigen, wie aufkommende Technologien das Einkaufserlebnis beeinflussen werden.

Personalisierung steht ganz oben auf der Wunschliste: 70 Prozent der Befragten wünschen sich, dass das Einkaufserlebnis in Zukunft stärker personalisiert wird, und 42 Prozent sind sich sicher, dass dies sowohl in den Geschäften als auch online der Fall sein wird.

Die meisten wollen Kleidung nicht mehr anprobieren: Weniger als die Hälfte der Generation Z glaubt, dass sie Kleidung auf die gleiche Weise anprobieren wird wie heute (44 Prozent). Stattdessen wollen 40 Prozent virtuelle Umkleidekabinen nutzen, 18 Prozent Augmented Reality und 23 Prozent werden sich von Künstlicher Intelligenz beraten lassen, welche Kleidung am besten zu ihrem Körper und ihrem Stil passt.

Modeberatungsroboter und virtuelle Einkaufsassistenten sind hoch im Kurs: Die Hälfte der Generation Z (50 Prozent) ist offen für die Idee eines Roboters, der im Geschäft auf sie zukommt, um Maße zu nehmen und Stilempfehlungen auszusprechen. Weitere 21 Prozent ziehen dies abhängig vom Aussehen und Verhalten des Roboters in Betracht. Darüber hinaus wünschen sich 34 Prozent einen virtuellen persönlichen Assistenten, der ihnen beim Online-Einkauf Empfehlungen auf Grundlage ihres Stils und Geschmacks gibt.

Augmented Reality wird das zukünftige Einkaufserlebnis in Geschäften verbessern: Die überwiegende Mehrheit der Generation Z (81 Prozent) und der Millennials (75 Prozent) erwartet, dass AR ihr Einkaufserlebnis im Geschäft verbessern wird. Ein Drittel (33 Prozent) glaubt, dass diese Technologie irgendwann zum Standard in Einzelhandelsgeschäften werden wird.

Virtual Reality (VR) wird das reale Einkaufserlebnis nicht ersetzen: Weniger als die Hälfte der Generation Z (41 Prozent) und der Millennials (38 Prozent) glaubt, dass das Einkaufen in der virtuellen Realität innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte das reale Einkaufserlebnis übertreffen wird.

Die Zukunft ist bargeldlos: Verbraucher aller Altersgruppen (57 Prozent) stimmen der Vorhersage zu, dass die Mehrheit der physischen Geschäfte in 18 Jahren völlig bargeldlos sein wird. 33 Prozent der Generation Z glauben, dass dieser Wandel bereits in fünf Jahren stattfinden wird.

Neben technologischen Neuerungen stehen auch die Zukunft des Planeten und Fortschritte bei der Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt des Interesses: Alle vier Generationen sind sich einig, dass die Kreislaufwirtschaft eine größere Rolle beim gesamten Einkauf spielen sollte und dass Kleidung in Zukunft stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden muss. 50 Prozent wünschen sich für die Zukunft mehr nachhaltige Kleidung. 52 Prozent wünschen sich, dass die Kreislaufwirtschaft einen größeren Anteil am gesamten Einkaufsvolumen einnimmt, insbesondere die Generation Z (62 Prozent). Jeder Vierte glaubt, dass sie künftig häufiger gebrauchte Artikel verkaufen (27 Prozent) und kaufen (25 Prozent) wird.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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