Telematik-App mit neuem Modul

Smarte Einsatzplanung im Schwerlastverkehr

Viele Lkw arbeiten bereits mit der Telematik-App von der Spedion GmbH, die als Telematikspezialist für den Schwerlastverkehr bekannt ist. Nun wird mit einem neuen Modul die smarte Prozesssteuerung weiter ausgebaut und an die Bedürfnisse der Kunden angepasst.

Smarte Einsatzplanung im Schwerlastverkehr

Die smarte Prozesssteuerung soll durch ein neues Modul weiter ausgebaut werden.

Die App, seit 2011 auf dem Markt, ist eine mobile, modulare Telematik-Software für Android-Geräte auf Pay-per-use-Basis. Berufskraftfahrer in Speditionen, die diese Lösung nutzen, finden in der App zahlreiche Funktionen, die sie in ihrem Berufsalltag unterstützen, beispielsweise Arbeitszeit- und Fahrzeiterfassung sowie Navigations- und Kommunikations-Tools. Bei 17.000 Fahrzeugen ist die App laut Anbieter bereits im Einsatz. Sie laufe auf Tablets der Marke Samsung, wodurch man schon früh auf Spezial-Hardware und Industrie-PCs verzichten konnte. Um die smarte Prozesssteuerung weiter voranzutreiben, soll im nächsten Jahr das neue Modul ausgerollt werden, das auf Samsung Knox Customization SDK (Software Development Kit) basiert.

Für den Einsatz der App empfiehlt der Telematikspezialist seinen Kunden als Hardware das Galaxy Tab Active2. Das Ruggedized-Gerät soll robust, staub- und wasserresistent und somit für widrige Arbeitsumgebungen wie im Lkw oder auf der Baustelle geeignet sein. „Das Tablet wurde nach IP68 zertifiziert und ist demnach vor äußeren Einflüssen wie Kondenswasserbildung, Staub und Verschüttungen geschützt. Nützlich ist, dass viele Mitarbeiter Samsung-Tablets bereits privat nutzen und damit vertraut sind“, erklärt David Büdel, Projektmanager bei Spedion. „Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass sich die Geräte speziell auf die Bedürfnisse im Arbeitsumfeld anpassen lassen, beispielsweise jetzt einen Remote-Neustart ermöglichen.“

Flexibilität und Sicherheit

Mit der mobilen Sicherheitsplattform bietet Samsung ein Tool- und Service-Set, mit dem Ende-zu-Ende-Lösungen für mobile Endgeräte individuell konfiguriert werden können. Unternehmen können damit in einer geschützten Umgebung sichere Anwendungen entwickeln, die auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Development Kit stützt sich dabei auf den cloud-basierten Dienst Knox Configure, mit dessen Hilfe kompatible Geräte per Fernzugriff konfiguriert und auf spezielle Geschäftsanforderungen hin angepasst werde können. Damit soll es u.a. möglich sein, Standardanwendungen festzulegen oder das Erscheinungsbild der Benutzeroberfläche anzupassen. Darüber hinaus könnten mit dem Cloud-Dienst die Installation und Deinstallation bestimmter Apps verhindert und Verbindungseinstellungen für Wi-Fi, APN und Web-Proxy gesteuert werden. Möglich seien auch Einschränkungen in der Gerätefunktionalität, um individuell zu entscheiden, welche Apps der Anwender nutzen darf. „Auf den klassischen Consumer-Endgeräten sind solche Einschränkungen häufig nicht ohne weiteres möglich“, so David Büdel weiter. „Knox-Technologien stellen uns die gewünschten Funktionalitäten zur Verfügung.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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