Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden früh in die Abläufe involviert, um die Einführung des App-Baukastens so einfach wie möglich zu machen.
Auch die Logistikbranche befindet sich mitten in der digitalen Transformation. Digitalisierung stellt viele Logistik-Unternehmen immer noch vor große Herausforderungen – eine Bitkom-Studie von 2019 bestätigt dies. Bei der Studie des Digitalverbandes bestätigten 79 Prozent der Unternehmen mit Logistikprozessen diesen Trend. Um digitale Prozesse und das innovative Denken im Unternehmen zu verändern, geht auch der Kontraktlogistiker neue Wege. „Dabei ging es weniger um ein konkretes Projekt oder ein akutes Problem. Wir wollten unseren Mitarbeitern ein Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie spielerisch und selbstständig ihre eigenen Prozesse verbessern und digitalisieren können“, sagt Manuel Schneider, Leiter Integrierte Managementsysteme
Der Anbietern von Logistik- und Transport-Dienstleistungen ist Entwickler von Logistikimmobilien in Deutschland. Er bietet Kunden digitalisierte Prozesse entlang deren Supply Chain und verfolgen dabei einen ökologischen Ansatz – unter anderem mit Konzepten für Green-IT-Rechenzentren und Elektromobilität. Durch die Digitalisierung der Prozesse sollen die Arbeitsschritte effizienter und ressourcenschonender werden. Ein Beispiel ist die Wareneingangskontrolle. Hier werden händische Protokolle auf Vordrucken mit Fotodokumentation ergänzt und per E-Mail an die Kunden geschickt – ein hoher Arbeitsaufwand mit unnötigen Medienbrüchen. Hinzu kommen menschliche Fehlerquellen durch teils schlecht lesbare handschriftliche Notizen und das versehentliche Vertauschen von Fotos. Das sollte anders werden.
Die Mitarbeiter der 14 Standorte wurden früh involviert und waren aktiv an der Einführung beteiligt. Laut Schneider war es wichtig, ihnen keine fertige Lösung zu präsentieren, sondern sie ihre eigenen Lösungen „entwickeln“ zu lassen.
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