Durch drehen des Timebuzzer navigiert der Nutzer durch seine Projekte, deren Zeiten er erfassen möchte.
Die Idee zu diesem Start-up entstand, als sich der befreundete Chef einer Agentur über die Zeiterfassung beklagte. Zeiterfassung macht niemand gerne. Das führt dazu, dass die meisten Menschen ihre Zeit nacherfassen, was lange dauert und ungenau ist – oder es erst gar nicht machen. So stellte sich die Frage: Wie kann man Zeiterfassung so cool und einfach machen, dass sie jeder in Angriff nimmt? Der Geistesblitz war dann ein Buzzer wie in einer Quizsendung: Man haut drauf, wenn die Zeit starten oder stoppen soll. Aus dieser Idee entstand Timebuzzer.
Auf dem Weg zu einem fertigen Produkt wurde die Kernidee des Buzzers erweitert. Hinter ihm verbirgt sich ein ergonomisches Gerät für die Steuerung der Zeiterfassung: Durch Drehen navigiert der Nutzer durch seine Projekte, deren Zeiten er erfassen möchte. Der Buzzer eignet sich laut Anbieter optimal für die Bedienung am Arbeitsplatz. Da sich heutzutage immer mehr mobil abspielt, wurde die Idee ebenso auf mobile Apps sowie die Bedienung am Notebook unterwegs oder im Home Office übertragen. So könne man immer und überall „buzzern“, auch ohne die Hardware.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5-6/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Der Timebuzzer ist inzwischen auf dem Markt und wird in zahlreichen Branchen und Ländern eingesetzt. Von Freelancern über Agenturen und Mittelständler bis hin zu Großunternehmen. Dabei wird die Lösung vor allem für die Projektzeiterfassung eingesetzt, also wenn es darum geht, die Zeiten unterschiedlicher Projekte, Kunden oder Kostenstellen zu erfassen. Aber auch bei der Erfassung der reinen Arbeitszeit ohne Aufteilung auf einzelne Projekte kommt die Lösung zum Einsatz. Es sollen sich auch interessante Projekte ergeben haben, in denen der Buzzer als Eingabegerät für ganz andere Zwecke als die Zeiterfassung eingesetzt wird. Hierzu bietet das Start-up inzwischen entsprechende Schnittstellen an.
In Zukunft will sich das Unternehmen weiter auf die Optimierung der Zeiterfassung fokussieren. Nach wie vor gelte: Je besser die Bedienbarkeit und das Bedienerlebnis sind, desto eher werden Mitarbeiter ihre Zeiten erfassen. Ebenso geplant sei die Anbindung an möglichst viele Partnersysteme wie ERP, CRM, Abrechnungslösungen o.ä. Weiterhin werde die Lösung die rechtlichen Anforderungen an Zeiterfassung im Auge behalten, die sich vor dem Hintergrund des Urteils des EuGH im Juni 2019 in nächster Zeit in den EU-Mitgliedsstaaten ändern können.
Bildquelle: Timebuzzer