Millionenbetrag für 18.000 Handscanner

So will Hermes die Paketzustellung optimieren

Hermes Germany stattet deutschlandweit alle Paketzusteller sowie Logistik-Center, Depots und Zustellbasen mit neuen Handscannern von Zebra Technologies aus. Investiert wird nach eigenen Angaben ein zweistelliger Millionenbetrag. Insgesamt 18.000 Geräte nehme man bis Anfang 2019 in Betrieb.

Hermes führt 18.000 Handscanner von Zebra ein.

Einen zweistelligen Millionenbetrag soll die Einführung der 18.000 Handscanner kosten.

Zuvor war ein mehrmonatiger Pilottest erfolgreich abgeschlossen worden. Technische Grundlage der Geräte ist ein Android-System, zum Einsatz kommt eine von Hermes eigenentwickelte, mehrsprachige Zustell-App. Die neuen Scanner sollen die Prozesse auf der Letzten Meile optimieren und die Arbeit der Zusteller unterstützen. Zuletzt hatte der Logistiker alle 15.000 Paketshops in Deutschland mit aktueller Scannertechnik ausgestattet und die Einführung einer intelligenten Tourenplanung gestartet.

„Um den wachsenden Herausforderungen in Handel und Logistik weiterhin gewachsen zu sein, muss die Letzte Meile noch flexibler und vor allem digitaler werden. Unsere neuen Handscanner sind dafür die perfekte Grundlage: Sie sind schnell, einfach zu bedienen und können jederzeit mit wenig Aufwand um neue Features ergänzt werden“, sagt Roland Lazina, Head of Process & System Management bei Hermes Germany. In die Entwicklung der neuen Geräte wurden Zusteller und Mitarbeiter in den Logistik-Centern gleichermaßen einbezogen: „Insbesondere bei der Menüführung, aber auch zur Ausstattung der Geräte haben wir uns im Vorfeld und im laufenden Betrieb zahlreiche Meinungen eingeholt. Auf diese Weise konnten wir eine neue Scannergeneration entwickeln, die nicht nur interne Prozesse verschlankt, sondern vor allem den Arbeitsalltag der Zusteller vereinfacht“, ergänzt Lazina.

Die Fehlerquote senken


Zum Einsatz kommen TC75x-Handhelds des Herstellers Zebra Technologies. Die neuen Geräte mit Android-Betriebssystem verfügen über eine 4G/LTE-Anbindung, Bluetooth, Hi-Res-Touchscreen und einen leistungsstarken Akku. Kamera und integrierter Scanner sollen eine schnelle Datenerfassung ermöglichen. Optimiert werde damit u.a. der Austausch mit hausinternen IT-Systemen, etwa bei der Übermittlung von Sendungs- und Adressdaten. Bedient werden könne das Gerät wahlweise per PDA-Stift oder Finger.

Die auf den Scannern genutzte Zustell-App wurde von einem zehnköpfigen, agilen Entwicklerteam bei Hermes konzeptionell von Grund auf neu erdacht und intern programmiert. Herzstück ist ein einfach gestaltetes, mehrsprachiges Interface, das im Vergleich zu den Altgeräten den Bedienkomfort erhöht. Damit will Hermes die Fehlerquote im Zustellprozess senken und gleichzeitig die Einarbeitung neuer Mitarbeiter vereinfachen.

Bildquelle: Hermes

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