Die App sei keine Konkurrenz, sondern ein unterstützendes Tool für bestehende Nachbarschaftshilfen, so der Anbieter.
Helfer registrieren sich über die App als Bringer, Hilfesuchende als Ringer. Ringer können eine Einkaufsliste hochladen. Bringer sehen Anfragen in der Nähe und bestätigen per Klick. Das Geld für den Bringer wird im virtuellen Geldbeutel hinterlegt und nach erfolgtem Einkauf durch eine Bestätigung des Ringers freigegeben. Dabei wird ein Trinkgeld in Mindesthöhe von zwei Euro fällig, welches die Bringer behalten oder in der App spenden können.
Das Angebot richtet sich an hilfsbereite Menschen sowie an alle, die aktuell nicht einkaufen gehen können, beispielsweise Menschen aus Corona-Risikogruppen, Arbeitende in systemrelevanten Berufen, alleinerziehende Eltern oder auch Familien. Bring & Ring ist kostenfrei. Eine Trinkgeldfunktion ergänzt das Angebot und gibt die Möglichkeit, ein Dankeschön auszudrücken. Jeder Einkauf, der so zum Zweikauf wird, soll Einzelnen Sicherheit spenden, Supermärkte entlasten und gegen die Verbreitung des Virus helfen. Ein europaweites Rollout der App ist laut Anbieter in Planung.
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