Smart-Home-Vernetzung mit Alarmanlage

Start-up Homefort bietet Einbruchschutz per Flatrate

Das Start-up Homefort bietet eine Smart-Home-Lösung mit Alarmanlage – Einfamilienhaushalte und Einzelhändler.

Team Homefort

Das Homefort-Team rund um Gründer Oliver Kremers (Mitte)

Im letzten Jahr (2015) gab es deutschlandweit so viele Einbrüche wie noch nie. Einbrecher brauchen oftmals nur wenig Zeit, um ein Fenster aufzuhebeln. 53 Prozent der Deutschen haben Angst vor einem Einbruch. Doch nur 2 Prozent der Haushalte sind mit einer zuverlässigen Alarmanlage mit Wachschutzaufschaltung ausgestattet. Ein sicheres Zuhause ist ein Grundbedürfnis, das jedem einfach und erschwinglich zugänglich sein sollte, sagt der saarländische Start-up-Gründer Oliver Kremers. Mit Homefort will er genau das ermöglichen und bietet Kunden eine Smart-Home-Vernetzung mit Alarmanlage, Wartung und 24/7 Verbindung zur Notruf-Leitstelle auf Basis einer monatlichen Grundgebühr an.

Die Idee hatte Oliver Kremers vor zwei Jahren, als er auf seinem Grundstück Einbrechern begegnete. Als er im Anschluss eine professionelle Alarmanlage installieren wollte, stellte er bei der Dienstleistersuche fest: „Es gab kaum Lösungen aus einer Hand am Markt, man musste viele Ansprechpartner kontaktieren und hatte am Ende einen unbefriedigenden Kostenvoranschlag. Dazu kamen Montage und monatliche Kosten für eine Wachschutzaufschaltung." Das sollte auch einfacher, erschwinglicher und digital vernetzt gehen, dachte sich Kremers. Und gründete schließlich Homefort.

Smart-Home-Security-Leistungen aus einer Hand

Im Frühjahr 2016 startete das junge Unternehmen. Das Angebot richtet sich an Einfamilienhaushalte, aber auch Einzelhändler und Selbstständige. „Wir wollen allen Haushalten unkomplizierte und bezahlbare Smart-Home-Security-Leistungen aus einer Hand zugänglich machen – und damit Schutz vor Einbrechern bieten", sagt Kremers. Für Monatspreise von 39,90 EUR bis 79,90 EUR können Kunden aus drei Schutzpaketen wählen. Die Hardware wird auf Mietbasis zur Verfügung gestellt; die Pakete werden über die Homepage reserviert. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet das Start-up auch einen individuellen Notfallplan.

Sicherheitstrend Smart Home – per App immer informiert

Die Sicherheitssysteme können über das Smartphone gesteuert und die Immobilie aus der Ferne per App digital überwacht werden. „Meiner Meinung nach ist es an der Zeit, dass die Sicherheitsbranche umdenkt, denn das Digitalisierungszeitalter hat auch für diese Branche begonnen", sagt Kremers. Neue Wege zu gehen, damit kennt sich der 46-jährige Unternehmer aus. Er machte den Hybridmailversender Pawisda als Geschäftsführer zum Marktführer und leitete das Unternehmen bis zur 100prozentigen Übernahme durch einen neuen Gesellschafter.

Crowdinvesting-Runde gestartet

Um weiter zu wachsen, wurde eine Crowdinvesting-Runde gestartet. Mit dem Kapital der Anleger soll der Installationsservice ausgebaut sowie die Hard- und Softwareplattform weiterentwickelt werden. Bereits heute kann das sechsköpfige Team auf 1.100 Installationspartner zugreifen, die deutschlandweit verfügbar sind. Je nach Investment will der Gründer weitere Arbeitsplätze im Bereich Marketing und Vertrieb schaffen, denn der Wunsch nach Sicherheit ist in Deutschland größer als je zuvor. Grundlage des Geschäftsmodells bilden die drei Sicherheitspakete mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Daneben bilden Erweiterungs- und Zusatzverkäufe von Smart-Home-Zubehör die zweite Komponente. Wer zum Beispiel möchte, dass auch in der Urlaubszeit nach dem Rechten geschaut wird, kann Wachschutzpatrouillen dazu buchen. „Meine Vision ist Schutz vor Einbrechern für alle – unkompliziert und bezahlbar", so Kremers abschließend.


Bildquelle: Homefort


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