Viele konventionelle Konferenzräume sind für die Zusammenarbeit hybrider Teams nicht geeignet. ((Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus))
Frank Weishaupt war vor seiner Arbeit bei Owl Labs als SVP of Sales bei Car Gurus tätig und spielte eine entscheidende Rolle beim Wachstum des Unternehmens. ((Bildquelle: Owl Labs))
Der Schlüssel unseres Arbeitsalltages ist Vernetzung. Die fortschreitende Digitalisierung bietet Unternehmen zwar die Chance, ihre Arbeitsplätze deutlich flexibler und effektiver zu gestalten. Zusammenarbeit lässt sich ohne entsprechende Technologie heute aber kaum noch meistern. Die richtigen Kollaborationstools und entsprechende IT spielen daher eine entscheidende Rolle für den Erfolg moderner Unternehmen. Und genau damit tun sich viele aktuell noch schwer.
Denn insbesondere hybrid Arbeitende berichten laut einer aktuellen Umfrage von Owl Labs häufig von IT-Problemen und Überlastung durch Tool-Overload. Wie können Unternehmen ihre Teams hier also langfristig besser unterstützen?
Viele konventionelle Konferenzräume sind für die Zusammenarbeit hybrider Teams schlicht nicht geeignet. Daher werden sie auch nicht besonders häufig für hybride Meetings benutzt: Laut der Umfrage schaltet sich mehr als die Hälfte der Mitarbeiter (62 Prozent) bei hybriden Meetings im Büro lieber vom eigenen Schreibtisch aus zu als gemeinsam mit Kollegen in den Konferenzraum zu gehen. Nur die wenigsten Befragten haben jedoch auch Zugang zu spezieller, auf hybride Zusammenarbeit ausgelegte Technologie, wie beispielsweise 360-Grad-Kameras.
Um Konferenzräume wieder sinnvoll zu nutzen, müssen diese an die neuen Umstände hybrider Arbeitswelten angepasst werden. Adaptive Technologie, die sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) aktiv an die Bedürfnisse ihrer Benutzer anpasst, ist der Schlüssel. Die Technik muss sicherstellen, dass alle am Meeting Teilnehmer gleichermaßen sehen und hören können und verstanden werden. Starre, frontale Kameras, die nicht mit den Bewegungen der Teilnehmer zusammenwirken, können einer produktiven Meeting-Atmosphäre eher im Weg stehen. Durch immersive, leicht zu bedienende Technologie, die automatisch die beste Sicht auswählt, haben Teams stärker das Gefühl, gemeinsam in einem Raum zu sein – auch wenn sich einzelne Mitglieder remote dazuschalten.
Eine reibungslos funktionierende Kommunikation ist notwendig, um einen einwandfreien Austausch zu gewährleisten und die Nähe zu den remote arbeitenden Kollegen herzustellen. Dafür ist auf beiden Seiten in erster Linie eine gute Bild- und Tonqualität erforderlich – verbessert die dadurch hergestellte Sichtbarkeit der Körpersprache doch die Verständigung und verringert das Risiko von Missverständnissen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Online-Ausgabe 3-4/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo der Print-Ausgabe.
Wird im Meeting-Raum etwas gezeigt, sollten remote Teilnehmer auch in der Lage sein, den ganzen Raum im Blick zu behalten, um nichts verpassen. Hier können beispielsweise digitale Whiteboards und 360-Grad-Videokameras eine effektive und integrative Zusammenarbeit fördern.
Unternehmen müssen aber nicht nur ihre Technologie an die neuen hybride Arbeitsstrukturen anpassen, sondern auch ihren Führungsstil und die Unternehmenskultur. Um Benachteiligungen für remote Mitarbeiter (sogenannter „Proximity Bias“) zu vermeiden, müssen die Bedürfnisse aller physisch Abwesenden im Team auf die gleiche Stufe der physisch Anwesenden gestellt werden. Genauso gilt es, Erfolge von remote arbeitenden Mitarbeitern gleichermaßen hervorzustellen und sie aktiv in soziale Aktivitäten mit einzubinden. Hybrides Arbeiten ist also eine Frage der Unternehmenskultur. Teamarbeit und Teamgeist dürfen dabei nicht auf der Strecke bleiben und lassen sich mit den richtigen Tools fördern.