“Future of Mobile Privacy” Anwendungen

Telekom setzt auf Firefox OS

Mit bald acht Ländern wird die Telekom zum größten Anbieter von Mozillas mobilem Betriebssystem Firefox OS in Europa. Neben Deutschland (congstar), Griechenland, Polen und Ungarn bringen im Sommer mit Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Tschechien vier weitere Länder Smartphones mit dem Firefox Betriebssystem in ihre Läden. Ab Sommer sind außerdem zwei neue Smartphones mit Firefox OS bei der Telekom erhältlich

Leider nicht im Telekom Programm: das Fire S

Mit dem Alcatel Onetouch Fire C und dem Fire E nimmt die Telekom zwei neue Geräte ins Programm. "Der Marktstart in vier weiteren europäischen Märkten zeigt, dass wir Firefox OS gemeinsam mit Mozilla weiter treiben wollen. Mit den neuen Handymodellen sprechen wir zudem neue Kundengruppen an", sagt Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer bei der Telekom. "Wir bieten unseren Kunden die freie Wahlmöglichkeit bei den Betriebssystemen. Firefox OS als offene Plattformen ist wichtig, um mehr Wettbewerb bei den Ökosystemen zu haben."

Lesen Sie im Interview: Nachgefragt bei Christoph Schmitz, Telekom: Die Chancen von Smartphones mit Firefox OS

Neue Endgeräte

Das Fire E zielt auf den Massenmarkt. Das Gerät ist 7,9 Millimeter dick und steht mit seiner gebürsteten Metallic-Oberfläche für hochwertiges Design. Es verfügt über ein 4,5-Zoll-Display und einen 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor. Die Fünf-Megapixel-Kamera hat Autofokus und einen LED-Blitz. Das Fire C soll preisbewusste Kunden ansprechen, die nach einem Handy mit allen Basisfunktionen suchen. Das Gerät verfügt über einen 3,5-Zoll-Touchscreen und eine Zwei-Megapixel-Kamera.

Future of Mobile Privacy

Darüber hinaus hat die Telekom in Zusammenarbeit mit Mozilla unter dem Namen "Future of Mobile Privacy" Anwendungen entwickelt, die den Nutzern einen besseren Schutz ihrer persönlichen Daten ermöglichen sollen. Drei  Funktionen bieten mehr Selbstbestimmung beim Umgang mit den persönlichen Informationen der Nutzer:

  • Mit dem "Guest Mode" können Nutzer ihre persönlichen Daten wie Anruf- und Internet-Historie oder ihre Adressbücher verbergen. Dies ist vor allem praktisch, wenn sie ihr Handy mit anderen Personen teilen.
  • "Location blur“ ermöglicht Kunden zu entscheiden, wie exakt bestimmte Apps den eigenen Standort ermitteln können. Eine Wetter-App benötigt beispielsweise nicht eine exakte Anschrift mit Straße und Hausnummer, während das bei einer Navigations-App sinnvoll ist.
  • Mit der "Find-My-Phone"-Funktion schließlich können Nutzer ihr Handy im Falle eines Diebstahls lokalisieren und alle dort gespeicherten Daten löschen. Anders als bei vergleichbaren Lösungen ist bei dieser Anwendung keine zentrale Registrierung des Geräts erforderlich.

Gemeinsam mit Mozilla will die Telekom den tatsächlichen Marktbedarf für solche Anwendungen zur Verbesserung des Datenschutzes herausfinden und dann ausgewählte Funktionen sukzessive in zukünftigen Versionen von Firefox OS verfügbar machen.

www.mozilla.de

www.telekom.de

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