KI in der Praxis

Tipps für den Einsatz von KI am Arbeitsplatz

Wie kann KI helfen, im Job produktiver oder kreativer zu sein? Und vor allem: Wie können Unternehmen sie einsetzen, ohne die Datensicherheit zu gefährden?

Lächelnder Freiberufler, der über den Lautsprecher des Mobiltelefons kommuniziert, während er Berichte auf einem Computer im Büro liest

KI am Arbeitsplatz

Künstliche Intelligenz ist im Hier und Jetzt angekommen. Sie erschafft Texte, Bilder und Musik, hilft im Haushalt, erleichtert die Navigation unterwegs – die Möglichkeiten unterstützen, überraschen und faszinieren uns. Wie aber lassen sie sich im Arbeitsalltag nutzen? Kann AI helfen, im Job produktiver oder kreativer zu sein? Und vor allem: Wie können Unternehmen Künstliche Intelligenz sicher und zuverlässig einsetzen, ohne die Datensicherheit zu gefährden?

Klar ist: Abwarten ist keine Option. AI wird zum Gamechanger für die Arbeitswelt, so die FAZ. Und laut Nielsen Norman Group kann AI die Mitarbeiterproduktivität um bis zu 66 % erhöhen.

Unternehmen sollten umgehend Erfahrungen mit AI sammeln, Best Practices identifizieren, ihren Mitarbeitenden die passenden Tools an die Hand geben und sie für den richtigen Einsatz schulen. Dafür hat Samsung Anfang des Jahres die Galaxy AI-Funktionen auf seinen MX-Geräten vorgestellt – Künstliche Intelligenz direkt auf dem Smartphone oder Tablet, die dort unterstützt, wo sie benötigt wird. Die Galaxy AI-Funktionen machen aus den mobilen Geräten smarte digitale Assistenten und bieten leistungsstarke, geschützte Features, die Entlastung im Arbeitsalltag bringen können.

Wie der Einsatz mobiler AI auf einem Samsung-Smartphone gelingen kann, zeigen die folgenden fünf Praxisbeispiele:

1. Effektiv kommunizieren

Rund 360 Milliarden E-Mails werden täglich versendet und empfangen. Hinzu kommen unzählige Nachrichten, die per SMS und andere Messenger-Dienste verschickt werden. Um all diese Texte zu verfassen, braucht es viel Zeit. Die Galaxy AI-Funktionen von Samsung können dabei helfen, einen Teil davon einzusparen.

Zum Einsatz kommt dafür der Chat-Assistent. Er gibt Tipps für Formulierungen, sodass je nach Anlass und Kreis der Empfänger der passende Ton getroffen wird. Darüber hinaus werden die Rechtschreibung und Grammatik des Textes überprüft. Zeitaufwendiges Kopieren und Redigieren von Nachrichten in separate Tools sind nicht mehr zwingend erforderlich – ein Vorteil, gerade wenn unterwegs dringend wichtige Nachrichten verschickt werden müssen.

2. Weniger Meetings dank besserer Follow-ups

Jeder kennt sie: lange, nicht selten für viele Teilnehmenden gar überflüssige Meetings. Studien schätzen, dass die Hälfte aller Besprechungen dazuzählen. Diese Effektivitätsbremsen können nicht nur Arbeitszeit und Geld kosten, sondern auch zu Stress bei den Mitarbeitenden führen, weil dringende Aufgaben liegen bleiben. Eine Lösung für das Problem: die Zahl der Teilnehmenden begrenzen. Arbeitstreffen im kleinen Kreis sind meist effektiver, da zielgerichteter diskutiert wird und Entscheidungen schneller getroffen werden können.

Damit trotzdem alle Mitarbeitenden informiert werden, kann die Transkribierfunktion genutzt werden. Das Smartphone zeichnet die Tonspur des Meetings auf und erstellt im Anschluss auf Knopfdruck ein Gesprächsprotokoll zum Teilen mit dem Team. Um Zeit beim Lesen zu sparen, fasst der intelligente Assistent das Dokument zudem zusammen. Auch Übersetzungen für internationale Kollegen lassen sich auf dem Smartphone erstellen.

3. Ordnung ins Gedankenchaos bringen

Die besten Ideen kommen uns unter der Dusche – oder in der S-Bahn oder im Teams-Meeting. Entsprechen „kreativ“ abgelegt sind die dazugehörigen Notizen: auf dem Notizzettel, im Cloud-Dokument oder im Chat mit anderen Leuten.

Samsung Notes in Kombination mit AI beendet dieses Chaos. Notizen lassen sich einfach mithilfe des S Pen auf dem Smartphone oder Tablet festhalten, ohne dass der Bildschirm entsperrt werden muss. Dann kommt die AI ins Spiel und bringt Struktur in das Geschriebene. Dafür fügt sie unter anderem Überschriften und Aufzählungszeichen hinzu. Zudem erstellt sie bei Bedarf Zusammenfassungen und übersetzt die Notizen in anderen Sprachen, alles nur einen Fingertipp entfernt.

4.  Sprachbarrieren überwinden, um besser zusammenzuarbeiten

Befragt man mittelständische Unternehmen nach ihren größten Herausforderungen, fällt regelmäßig das Stichwort Fachkräftemangel. Um diesem zu begegnen, werden Teams heute oft international aufgebaut. Nicht alle Mitarbeiter sind dabei gleich sattelfest in Deutsch oder Englisch. Hier hilft die Live-Übersetzungsfunktion, die direkte Übersetzungen am Telefon in 16 verschiedenen Sprachen möglich macht.

Die Dolmetscher-Funktion sorgt wiederum für einen reibungslosen Austausch vor Ort, indem Gesprochenes fast synchron übersetzt und auf dem Bildschirm des Galaxy Smartphones oder Tablets angezeigt wird. Und noch ein weiteres Feature erleichtert den Austausch über Sprachgrenzen hinweg: Der Chat-Assistent übersetzt in Echtzeit SMS und andere Textnachrichten.

Die drei Funktionen – Live-Übersetzung, Dolmetscher-App und Chat-Assistent – können multilinguale Zusammenarbeit erleichtern und so den Kreis potenzieller neuer Fachkollegen erweitern.

5. Intuitiv und schnell recherchieren

Das Internet hat den Zugang zu Wissen revolutioniert. Noch nie war es so einfach, an neue Informationen zu kommen. Der Browsing Assistent und Circle to Search mit Google können hier unterstützen Zeit sparen.

Der Browsing Assistent fasst Webseiten zusammen – nach Wunsch eher detailliert oder kurz und knapp. Darüber hinaus können fremdsprachige Inhalte übersetzt werden. So wird der Zugang zu Informationen über den eigenen Sprachhorizont hinaus erweitert. Das Ergebnis kann in die Zwischenablage kopiert und in anderen AI-Apps wie Microsoft Co-Pilot, Google Gemini oder SAP Joule weiterverwendet werden.

Zusätzlich vereinfacht wird die Suche durch "Circle to Search mit Google", bei der Anwender einfach ein Objekt auf dem Bildschirm einkreisen und automatisch danach suchen können. Wichtige Informationen zu Gebäuden, Produkten oder Materialien lassen sich so sekundenschnell zusammentragen.

Anwendungsmöglichkeiten erweitern, Kontrolle und Datensicherheit wahren

Die Einsatzmöglichkeiten mobiler AI sind vielfältig – sie kann dem Trucker helfen, unterwegs wichtige Nachrichten im passenden Ton an Disponenten oder Kunden zu schicken, die Ingenieurin bei der Situationsanalyse auf der Baustelle unterstützen und Hotelbuchungen, egal ob in Istanbul oder Korea, vereinfachen. Seit dem Start der Galaxy AI-Funktionen auf der Galaxy S24-Serie haben bereits rund 5 Millionen User in Deutschland das Software-Update heruntergeladen und damit die Galaxy AI-Funktionen auf ihren Smartphones verfügbar – und es werden täglich mehr.

Ebenso beeindruckend ist die Geschwindigkeit bei der Entwicklung neuer Anwendungen. Fast täglich erscheinen weitere Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern sollen. Um diese Möglichkeiten produktiv und sicher im Unternehmen nutzen zu können, hat Datensicherheit beim Einsatz von AI oberste Priorität. Samsung hat deshalb bei der Entwicklung der Galaxy AI-Funktionen den Schutz von sensiblen Unternehmensdaten in den Mittelpunkt gestellt.

Jede einzelne AI-Funktion kann aktiviert oder deaktiviert werden. So arbeiten viele der Galaxy AI-Features lokal auf dem Gerät. Das heißt, die Daten bleiben auf dem Smartphone, ohne dass auf Server und Cloud zurückgegriffen werden muss. Die lokalen Galaxy AI-Funktionen laden keine Dateien in die Cloud und speichern keine persönlichen Informationen auf dem Endgerät. Nutzer haben die Kontrolle darüber, was mit ihren Daten geschieht.

Bild von Drazen Zigic auf Freepik

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