Longreads für das Wochenende

Total langweilige Produkte von Startups

Lesen Sie diese Kolumne. Sie bietet vollkommen uninteressante Nachrichten, die sie nicht aufregen werden.

Vorhersehbares Werbebild, das auf jedes langweilige Produkt passt

  • Vergessen Sie Pillen oder Alk. Für das kleine Glück zwischendurch reicht es vollkommen aus, einmal eine Woche lang keine Nachrichten zu verfolgen (auch nicht auf Facebook). Ein Experiment, von dem Michael Grothaus auf Fast Company berichtet.
  • Was die Gesellschaft geschaffen hat, zerstört sie manchmal auch wieder. Aeon nennt hier beispielsweise die Adoleszenzphase, das manchmal anstrengende Zwischenstück zwischen Kindheit und Erwachsenenleben.
  • Das Internet ist das ideale Biotop für Befindlichkeiten aller Art, inklusive der von Männern, die das tun wollen, von dem sie glauben, dass sie es tun müssen. Oder etwas weniger kompliziert ausgedrückt: Men going their own way (MGTOW, sprich: Mig-Tau).
  • Das Internet ist auch ein Ort der Schrift und immer mehr Menschen lernen neue Worte nicht durch Nachsprechen, sondern durch Lesen, erklärt der Atlantic.
  • In einem Raumgebiet, dessen Ausdehnung geringer ist als die Planck-Länge, kann alles und nichts passieren, sogar gleichzeitig. Die Theorie der Schleifen-Quantengravitation will Ordnung hineinbringen, schreibt der New Statesman in einer Besprechung des neuen Buchs von Carlo Rovelli.
  • Noch mehr Ordnung soll entstehen, diesmal aber in der Theorie des Bewusstseins. Der Neurowissenschaftler Anil K. Seth gibt einen Überblick über die lange Debatte zwischen Wissenschaftlern und Philosophen. Und er benutzt zu ihrer Auflösung einen Trick, den analytische Philosophen auch gerne einsetzen: Er reduziert die Komplexität des Problems.
  • Die zukünftigen Cyborgs müssen nicht unbedingt Mensch-Maschine-Hybride sein, sagt Tony Stubblebine im Medium-Mag Better Humans.
  • Die wissenschaftliche Elite hat gelegentlich Probleme, sich ihrer eigenen Vorurteile bewusst zu werden, erzählt Tiffany Martinez.
  • Warum ist eigentlich die industrielle Revolution nicht in China passiert, wundert sich die Washington Post. Das ist tatsächlich eine wichtige Frage, denn Vorformen der Industrialisierung wurden zunächst in China entwickelt und das Land war in der Zeit, die wir Mittelalter nennen, dem Westen weit überlegen.
  • Zum Schluss noch eine Grille aus dem tiefen Tal der Superstartups: Inzwischen wird die übliche Silicon-Valley-Mythologie schon genutzt, um total langweilige Produkte wie Matratzen zu verkaufen, findet Rosie Spinks auf Quartz.

Bildquelle: Thinkstock

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