„Bei der Rückkehr ins Büro hat die Gesundheit der Mitarbeiter oberste Priorität“, betont Ingo Wittrock von Ricoh.
MOB: Herr Wittrock, inwieweit wirken sich eine schlechte Kommunikation in Krisenzeiten und technische Probleme im Homeoffice auf den Geschäftserfolg eines Unternehmens aus?
Ingo Wittrock: Schlechte Kommunikation und technische Probleme bedeuten immer eine Störung des Geschäftsbetriebs und können damit negative Auswirkungen auf den Geschäftserfolg haben. Unternehmen aller Größen nutzen jedoch noch immer historisch gewachsene IT-Landschaften und veraltete Technologien, merken aber zunehmend, dass dies als Basis für aktuelle und zukünftige Herausforderungen nicht ausreichend ist. Eine aktuelle Studie von Ricoh Europe zeigt, dass eine ungenügende technische Ausstattung von Unternehmen zu verwaltungsintensiven Arbeitstagen bei der Belegschaft führt, an denen nicht ausreichend Zeit bleibt, sich um wertschöpfende Tätigkeiten zu kümmern. Darunter leidet die Kundenzufriedenheit. Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) gab an, dass neue Technologien zur Produktivität und Rentabilität ihres Unternehmens beitragen könnten. Um sich in einer sich stetig verändernden Welt zukunftssicher zu positionieren, sind Investitionen in intelligente Hard- und Software daher unerlässlich für den Erfolg eines Unternehmens.
MOB: Mit welchen Maßnahmen können Unternehmen ihre Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten motivieren und damit langfristig halten?
Offene und transparente Kommunikation mit den Beschäftigten sowie die Lösung von veralteten und starren Strukturen sind für Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg. Die Lebenssituationen der Mitarbeiter sind individuell und erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Zum einen führen eine reibungslose Kommunikation und unkomplizierte Arbeitsprozesse bei der Belegschaft im Homeoffice zu mehr Motivation und Engagement. Zum anderen müssen zukünftige Arbeitssituationen neu verhandelt werden: Bei der Rückkehr ins Büro ist Flexibilität gefragt – unsere aktuelle Studie „Mitarbeiterorientierte Digitalisierung“ ergab, dass ungefähr ein Viertel der Beschäftigen einen Arbeitsplatzwechsel erwägt, falls das eigene Unternehmen keine Kompromissbereitschaft im Hinblick auf den Arbeitsort zeigt. Die Möglichkeit der ortsunabhängigen Arbeit sorgt bei der Belegschaft für eine Steigerung der Work-Life-Balance und folglich auch der Mitarbeiterzufriedenheit. Und ist damit ein Garant dafür, leistungsstarke Talente langfristig im Unternehmen zu halten und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5-6/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
MOB: Wie lässt sich das Vertrauen für eine zukünftige Rückkehr an den Arbeitsplatz im Büro schaffen?
Wittrock: Bei der Rückkehr ins Büro hat die Gesundheit der Mitarbeiter oberste Priorität. Deshalb brauchen Unternehmen individuelle Arbeitsschutzkonzepte, um die Beschäftigten zu schützen. Moderne Technologien leisten hier einen wertvollen Beitrag. So bieten wir beispielsweise mit Ricoh Spaces eine Desk-Management-App, die eine flexible Buchung von Arbeitsplätzen ermöglicht und eine sichere Auslastung von Büroräumen garantiert. Einen „Safe Return to Work“ ermöglichen außerdem Smart-Locker-Systeme für die kontaktfreie Abholung von IT-Equipment sowie von Post und Paketen. Diese sichere und kontaktarme Umgebung stärkt das Vertrauen der Mitarbeiter und erleichtert die Entscheidung für eine Rückkehr ins Büro.
Bildquelle: Ricoh