Longreads für das Wochenende

Uber ist keine Heilsarmee

Uber ist nicht nur in Europa wenig beliebt. Das Silicon Valley ist nicht farbenblind. Außerdem im Angebot für das Wochenende: Ergonomische Sonderfälle, grammatische Strukturen, Ursachen, Wirkungen und Scheinkorrelationen.

  1. Garantiert keine Heilsarmee: Uber. Das Unternehmen ist nicht nur in Europa wenig beliebt. Es hat auch in den USA diverse Prozesse verloren und Probleme mit dem, was in hierzulande "Scheinselbständigkeit" heißt. Bei Bloomberg wird der Fall von Portland geschildert, wo Uber erst einmal kein Durchmarsch gelang. Und da wir schon mal beim Thema sind: Diese Startups wollen die Autobranche aufrollen.
  2. Nebenbei: Wer immer noch an Goethe ("Amerika, Du hast es besser") glaubt, sollte sich mal mit der Breitbandversorgung dort drüben beschäftigen - das sieht auch nicht immer viel besser aus als bei uns. (Aber ein eigenes Google fehlt uns dann doch.)
  3. Meanwhile in London: Die wirkliche, echte Heilsarmee wird 150. Hat sie noch eine Aufgabe? In einer bis an jede Grenze säkularisierten Gesellschaft? In der Spiritualität (von Religion ganz zu schweigen) im Nebel des Lifestyle-Hopping verschwindet? Oder im Beton des Fundamentalismus?
  4. Ein Mann geht ins Silicon Valley und sucht einen Job. Leider ist das nicht so einfach, denn der Mann ist in einem Punkt anders als die Mehrheit der Valleyheads.
  5. Farbenblind sollten sie sein, die Leute im Silicon Valley. Dann könnten Sie auch bessere Software für ergonomische Spezialfälle entwickeln.
  6. Das Ursache-Wirkungs-Schema ist eine Grundtatsache der Wirklichkeit. Oder doch nicht? Ein philosophischer Artikel mit einem zu schönen Beispiel für eine Scheinkorrelation, um es nicht zu erwähnen: 1999-2009 entwickelte sich die Zahl der Toten durch Ertrinken im Swimming-Pool parallel zur Anzahl der Filme mit Nicholas Cage. Also Berufsverbot für Nicholas Cage, um Leben zu retten? (Das Beispiel zeigt sehr gut, das Korrelationen überall zu finden und sehr beliebig sind. Big Data halt.)
  7. Kurz noch ein Schwenk zur Linguistik. Noam Chomskys "Aspects of the Theory of Syntax", eines der einflussreichsten Werke zu Sprachtheorie und -philosophie wird 50 und hier kurz vorgestellt.
  8. Und vorwärts in die Zukunft: Interview mit einem Futurologen.

Alle unsere Lesetipps in der Übersicht: Longreads

Bildquelle: Thinkstock

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok