Nicht wirklich gut vernetzt: Im UN-Ranking der weltweit am besten vernetzten GEsellschaften erreichte Deutschland nur Platz 12. Foto: Franziska Gabbert
Gemessen an der Zahl der Telefon- und Mobilverträge und Internet-Nutzer sowie Indikatoren zum Bildungsniveau erreichte Deutschland im neuen UN-Ranking Platz 12, nach Platz 13 im vergangenen Jahr. Sieger ist Island vor Südkorea, wie aus einem Bericht der zur UN-Familie gehörenden Internationalen Fernmeldeunion (ITU) hervorgeht. Die beiden Länder tauschten die Plätze an der Spitze.
Vor Deutschland liegen noch die Schweiz, Dänemark, Großbritannien, Hongkong, die Niederlande, Norwegen, Luxemburg, Japan und Schweden. Die USA kommen auf Platz 16, Österreich auf Platz 21. Die größten Fortschritte machte Usbekistan, das sich um acht Plätze auf Rang 95 verbessern konnte. Schlusslicht waren wie im Jahr zuvor die Zentralafrikanische Republik und Eritrea.
Gute Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) sowie ein entsprechender Netzausbau könne helfen, die ärmsten Ländern voranzubringen, betonte die ITU. "Der digitale Graben bleibt eine Herausforderung", unterstreicht in diesem Zusammenhang der ITU-Generalsekretär Houlin Zhao. "ICT kann das Leben von Milliarden Männern, Frauen und Kindern verändert, aber nur, wenn sie digitalen Anschluss bekommen", so Zhao weiter.
dpa/SI