News der Woche

Unfreiwillige Datenspender

Die Randnotizen der Woche auf einen Blick: Fragwürdige Datensammlungen, weiterer Erfolg für Digitalpakt, Ausblick auf Android Q und mehr.

Gesichtserkennung per Smartphone

Gesichtserkennungssoftware muss mit realen Daten trainiert werden.

Gesichtserkennung: IBM verarbeitet ungefragt Fotos von Privatpersonen

Laut einem Bericht des Nachrichtensenders NBC soll IBM fast eine Millionen Fotos von Flickr für das Training einer Gesichtserkennungssoftware genutzt haben. Die Bilder liefen demnach unter einer Creative-Commons-Lizenz und würden Aufnahmen von Privatpersonen enthalten, die nicht über die Nutzung informiert worden sein sollen.

Bundesrat besiegelt Digitalpakt

Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat den Milliardenhilfen für die Digitalisierung des Bildungswesens zugestimmt. Für den Beschluss war eine Änderung des Grundgesetzes notwendig, da die Finanzspritze vom Bund kommen soll, Schulen aber Ländersache sind. Das Geld soll in Breitbandanschlüsse, Laptops und Tablets fließen.

Android Q geht in die Beta-Phase

Kaum wurden auch die letzten Geräte mit Android Pie versorgt, da steht schon die wieder die nächste Version des mobilen Betriebssystems in den Startlöchern – zumindest als Beta. Im Zentrum der neuen Version soll das Thema Datenschutz stehen. Darüber hinaus spiele die Optimierung für faltbare Geräte eine wichtige Rolle, wie Google mitteilte.

Apple Pay für Kunden der Volksbanken

Neben der Sparkasse sollen auch die Volksbanken derzeit über eine Einführung von Apple Pay verhandeln. Das sagte Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), dem Handelsblatt. Desweiteren hieß es, dass man zuversichtlich sei, den Kunden noch in diesem Jahr eine Lösung anbieten zu können.

Angriff auf Citrix

Der US-Konzern Citrix hat über seinen Hausblog einen Angriff auf das interne Firmennetz bekannt gegeben. Demnach soll es Hackern gelungen sein, Geschäftsdokumente zu erbeuten. Der Vorfall soll sich bereits Anfang des Monats ereignet haben und nur entdeckt worden sein, weil das FBI auf den Verdacht aufmerksam machte. Die Ermittlungen sollen andauern, Produkte der Firma seien von dem Vorgang nicht betroffen, wie Sicherheitschef Stan Black festhält.

Nach „Pokémon Go”: Erste Details zu „Harry Potter: Wizards Unite”

Mit dem Lizenztitel will Entwickler Niantic an den Erfolg seines 2016 veröffentlichten Augmented-Reality-Spiels für Android und iOS anknüpfen. Das Spielprinzip soll dabei ähnlich wie bei „Pokémon Go” funktionieren und AR-Technologie mit ortsbasierten Events verknüpfen.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok