Mobile Verschlusstechnik für Outdoor-Schränke

Verteilerkästen per Smartphone öffnen

Mit einer neuen Smartphone-gesteuerten Zugangskontrolle sollen die Verteilerkästen der Telekommunikationsbranche sicherer werden.

EMKA-Verschlüsse mit mobiler Anbindung

Telekommunikations- und Kabelnetzanbieter betreiben zahlreiche kleine Außenschränke, um sicherzustellen, dass ihre Breitband-Infrastruktur den wachsenden Bedarf an Hochgeschwindigkeitsverbindungen erfüllt. Diese Schränke stattet EMKA mit einer robusten Verschlusstechnik aus, um sie gegen Vandalismus und extreme Wetterbedingungen zu schützen. Gleichzeitig müssen die Verschlüsse heute eine komplexe Zugangsverwaltung ermöglichen, die den Zugriff durch verschiedene Dienstleister regelt.

Mobile Anbindung der Verschlüsse

Die Zugangskontrolle ist erstmals für Smartphone-basierte Schlüssel ausgelegt, die auch offline jederzeit funktionieren und dabei weiterhin die Anforderungen der Schutzklasse II (RC2) erfüllen. „BlueID ist eine Software-Plattform, die sich bereits in weiteren Branchen wie der Automobilindustrie etabliert hat und sich leicht in unsere elektronischen Verschlusssysteme integrieren lässt. Die Qualitätsstandards in Sachen Sicherheit und Reaktionszeit sowie die Offline-Verfügbarkeit der digitalen Schlüssel passen zu den Anforderungen der Netzwerkbetreiber“, sagt Martin Grunert, Leiter von EMKA Electronics. 

Einfache Integration

Durch die Integration von BlueID lassen sich mobile Sicherheitsschlüssel leicht einführen und mit den Smartphones der Mitarbeiter oder Dienstleister eines Netzanbieters verknüpfen. Privat genutzte Mobiltelefone können auf dieselbe Weise eingebunden werden, ohne die hohen Sicherheitsstandards in Frage zu stellen. Mit einem Autorisierungssystem, das auf einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) basiert, garantiert BlueID eine hohe Verschlüsselungssicherheit. „Die Kombination der robusten und bewährten Verschlusssysteme mit unserer patentierten Technologie verbessert die Zugangskontrolle und den gesamten Betrieb der Schränke“, erläutert Florian Schiebl, Chief Sales Officer von Baimos Technologies. „Gleichzeitig ist die Fähigkeit zum Offline-Betrieb ein wichtiges Einsatzkriterium, da der Zugriff auf die Schränke im Fall eines Netzwerkausfalls weiterhin möglich sein muss.“

Autorisierung auf Zeit ist möglich

Das Verschlusssystem unterstützt Bluetooth Smart ebenso wie die Nahfeldkommunikation NFC. Der Zugang erfolgt optional über Smartphones, Tablets oder Smart Cards. Auch externe Organisationen und Dienstleister lassen sich leicht in das Zugangs-Management-System integrieren. Auf Wunsch kann die Autorisierung der jeweiligen mobilen Endgeräte vom Kontrollzentrum aus zeitlich genau bestimmt und auch begrenzt erfolgen. Die Verschlusslösung lässt sich an jedes übergeordnete Verwaltungs-System und eine Vielzahl mobiler Apps anbinden. Auf diese Weise behält der Netzwerkbetreiber die volle Kontrolle über seine Anmeldeverfahren und Nutzerdaten. Außerdem bleiben die Kosten für die IT-Infrastruktur transparent.


Bildquelle: EMKA


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