Erstes Quartal: Wachstum um 17 Prozent

Videospielmarkt weiter auf Erfolgskurs

Wie der Branchenverband Game meldet, lief das Geschäft mit den Videospielen im ersten Quartal weiterhin sehr gut.

Die Gamescom hat sich zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele entwickelt. Foto: Oliver Berg

Die Gamescom hat sich zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele entwickelt. ((Foto: Oliver Berg))

Das Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt: Im ersten Halbjahr 2018 sei der Umsatz des Games-Marktes um 17 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro gestiegen, berichtete der Verband der deutschen Games-Branche (game) in Köln zur bevorstehenden Messe Gamescom. Zu den Wachstumstreibern gehörten Spiele-Apps für Smartphones und Tablets, sagte Verbandsgeschäftsführer Felix Falk. Erstmals habe das Smartphone den PC nun als beliebteste Spieleplattform abgelöst. Bei den Gamern gebe es eine große Vielfalt: Frauen spielten ebenso wie Männer, Alte ebenso wie Junge.

Im zehnten Jahr ihres Bestehens erwartet die Messe für Computer- und Videospiele vom kommenden Dienstag an mit mehr als 1000 ausstellenden Unternehmen einen Rekord. Mit gut 500.000 Besuchern wird insgesamt kalkuliert - Fachveranstaltungen bereits ab diesem Sonntag und ein mehrtägiges City-Festival mit eingerechnet. Laut Koelnmesse hat sich die Veranstaltung zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele entwickelt. In diesem Jahr ist Spanien Partnerland.

Weltweit ist die Zahl der Gamer Falk zufolge inzwischen auf rund 2,2 Milliarden Verbraucher geklettert. Deutschland rangiere unter den größten Games-Märkten international auf Platz fünf. Bedenklich sei allerdings: Bei hierzulande insgesamt steigenden Spiele-Entwicklungszahlen sei der Marktanteil deutscher Entwicklungen von 6,9 Prozent (2014) auf 5,4 Prozent (2017) gesunken - hier gebe es Nachholbedarf. Nachdem 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Messe eröffnet hatte, werden diesmal zum Start Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet.

dpa/pf

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