Eine digitale Identifizierung ermöglicht sorgloses Reisen an allen Touch-Points vom Check-in am Flughafen bis zur Hotelrezeption.
Geschäftsreisen bringen Menschen zusammen. Das stärkt nicht nur Beziehungen und sorgt für reibungslose Abläufe, sondern fördert auch Innovation. Das sieht auch die deutsche Wirtschaft so: Laut VDR-Barometerumfrage haben im August dieses Jahres knapp 91 Prozent der Unternehmen Geschäftsreisen uneingeschränkt erlaubt – im Januar lag die Zahl bei nur 21,5 Prozent.
Doch das Reisen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Die Digitale Transformation hat auch die Reisebranche voll erfasst und verändert die Art und Weise wie wir am Flughafen oder im Hotel einchecken und Verkehrsmittel benutzen. In der Vergangenheit ließen sich lange Warteschlangen an Ticketschaltern, Gepäckprüfungen oder am Taxistand kaum vermeiden. Mittlerweile können Geschäftsreisende viele dieser Prozesse bereits im Voraus erledigen, indem sie ihre Identität schnell und sicher digital nachweisen. Die folgenden vier Situationen sind beispielhaft dafür, wie sich die Dienstreise dank digitaler Ident-Prozesse und ID-Wallets – wie sie z.B. IDnow anbietet – stressfrei und unkompliziert organisieren lässt.
Verspätungen gibt es aktuell nicht nur beim Zugverkehr, sondern auch immer wieder an den Flughäfen. Flugreisende müssen heute oft längere Wartezeiten einplanen als noch vor der Pandemie. Der Grund: mangelndes Personal in der Abfertigung. Vor allem für Geschäftsreisende mit Handgepäck ist der Online-Check-in für den Flug Standard. Dadurch ersparen sie sich die Schlange an der Gepäckaufgabe, denn ihr Ticket samt Sitzplatz haben sie bereits im Smartphone dabei. Aber auch mit Gepäck erfolgt der Check-in am Schalter deutlich schneller: die Sitzplätze sind schon reserviert und es bedarf nur noch der Gepäckaufgabe. Die Boardkarte ist auch schon digital auf dem Smartphone abgespeichert. Zukünftig wird dabei auch die Digital Identity Wallet eine wichtige Rolle spielen, in der die digitale Identität gespeichert wird. Dafür muss sich der Nutzer nur einmal zu Beginn identifizieren und die Identität wird dann innerhalb der Wallet gespeichert. Dabei bleibt die Identität ausschließlich lokal auf dem Smartphone des Reisenden gespeichert. Somit könnte künftig der gesamte Check-in-Prozess sogar ganz ohne Airline-Personal stattfinden: Dank digitaler Identifizierung und Gepäckaufgabe-Automat.
Aktuell nimmt vor allem die Zahl der internationalen und längeren Business Trips deutlich zu – eintägige Kurztrips gehen im Vergleich dagegen zurück. Laut dem Airplus Business Travel Index dauerten Geschäftsreisen im ersten Halbjahr mit durchschnittlich 6,3 Tagen länger als noch vor drei Jahren (5 Tage). Gerade Reisen auf andere Kontinente dauern mit 14,5 Tagen fast drei Tage länger als noch 2019. Vor allem bei langen Geschäftsreisen bieten sich Mietwagen an, um flexibel mobil zu sein. Die verschiedenen Anbieter warten schon direkt in den Ankunftshallen oder vor dem Flughafen auf den Reisenden. Üblicherweise prüft das Personal des Mietwagenanbieters vor Ort den Personalausweis und die Fahrerlaubnis des Fahrers. Aber auch hier lässt sich vieles vorab digital erledigen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Bei der digitalen Buchung eines Mietwagens vor der Reise werden Führerschein und Personalausweis per Video-Live-Abgleich überprüft. Damit ist die Identität des Mietenden bereits vor der Ankunft am Zielort bestätigt und es braucht nur noch die Schlüsselübergabe.
Nach getaner Arbeit ins Hotel. An der Rezeption sind längere Wartezeiten allerdings oft vorprogrammiert – gerade zu Stoßzeiten bei größeren Messen oder internationalen Veranstaltungen. Auch hier kann die automatische Erfassung von Personalausweis oder Reisepass in Kombination mit einer biometrischen Überprüfung des Reisenden den Zeitaufwand minimieren. Das geht schon bei der Buchung des Hotelzimmers, aber auch noch bei der Ankunft im Hotel. Der Vorteil: Der Gast muss an der Rezeption keine Formulare mehr ausfüllen oder eine Kopie des Ausweises machen lassen. Das alles ist längst digital erledigt. Besonders profitieren Geschäftsreisende, die regelmäßig in denselben Hotels übernachten und sich bisher immer wieder aufs Neue ausweisen mussten. Die ersten Hotelketten arbeiten bereits an vollständig digitalisierten Check-in-Prozessen mit digitalen Zimmerschlüsseln. So ist in Zukunft möglicherweise gar kein Stopp an der Rezeption mehr nötig.
Bei kürzeren Geschäftsreisen ohne Mietwagen bieten sich E-Roller oder -Scooter für den Weg zum Meeting an. Diese sind in den größeren Städten inzwischen an fast jeder Ecke zu finden und eignen sich perfekt, um schnell von A nach B zu kommen. Die digitale Identifizierung hilft auch hier bei der Beschleunigung des Anmeldeprozesses, wenn etwa für den E-Motorroller, der Führerschein vorzuweisen ist. Dank schneller Validierung und automatisierter Überprüfung des Fahrers, kann die Fahrt innerhalb weniger Minuten starten. So lassen sich U-Bahnchaos und Rush-Hour-Staus umgehen, um entspannt zum Ziel kommen.
Dank Digitalisierung können sich Geschäftsreisende schon jetzt viel Stress durch lange Warteschlangen und lästige Formalitäten sparen und sich damit auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren: persönliche Kontakte zu Geschäftspartnern, Kunden und Kollegen sowie konstruktivem Austausch, neuen Ideen und anderen Kulturen.
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