Immersive Erfahrungen

Virtual Reality: Die besten Apps für Einsteiger

Mit diesen einsteigerfreundlichen Apps lassen sich die Vorzüge von Virtual Reality ohne große Umwege oder steile Lernkurven kennenlernen >>>

Ein junger Mann mit einer Virtual-Reality-Brille

Neben den teuren Headsets für leistungsstarke Computer gibt es auch immer mehr erschwingliche VR-Brillen für Gelegenheitsnutzer.

Obwohl Virtual Reality (VR) heutzutage relativ zugänglich ist, ist das Medium bei vielen immer noch als sperrig und kompliziert verrufen. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass eben doch nicht immer alles so intuitiv in der virtuellen Realität funktioniert, wie gerne getan wird. In der Regel sind davon vor allem Spiele betroffen: Hier können bereits gewöhnliche Vorgänge wie etwa die Fortbewegung im dreidimensionalen Raum ganz schnell zu einer abstrakten Fingerübung werden können. Beeindruckende VR-Erfahrungen lassen sich allerdings auch ganz ohne solche Hürden machen. Folgende Apps bieten sich für die ersten Schritte in der virtuellen Realität an:

Bigscreen

Ein spannender Aspekt von VR sind soziale Erlebnisse, bei denen man über die Onlineverbindung im virtuellen Raum mit Menschen aus der ganzen Welt interagieren kann. Bigscreen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, können sich die Nutzer hier doch in einem virtuellen Kinosaal oder Wohnzimmer versammeln, sich unterhalten, Filme schauen oder gemeinsam zocken. Die Entwickler erwähnen zudem auch die Möglichkeit, in einem virtuellen Büro gemeinsam arbeiten zu können. Genutzt wird die App aber bevorzugt für Unterhaltungszwecke. Nutzer versammeln sich zudem häufig zu fest terminierten Events wie speziellen Filmnächten in den virtuellen Kinosälen. Neben den per PC übertragenen Inhalten steht auch eine Reihe an linearen Sendern wie etwa NBC, Bloomberg oder Red Bull TV zur Verfügung.

Kostenlos erhältlich für Oculus Rift, Oculus Quest und HTC Vive

Within

Mit hochkarätigen Partnern wie der New York Times, der NBC oder Vice ist es den Within-Gründern Chris Milk und Aaron Koblin gelungen, die bisher umfangreichste Plattform für anspruchsvoll kuratierte VR-Erlebnisse zu schaffen. Dabei handelt es sich um eine große Auswahl an Kurzfilmen, Dokumentationen, visuellen Kunstprojekten und Musikvideos. Die Inhalte sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt und können so bequem nach den eigenen Vorlieben gesichtet werden. Mit Barack Obama unterwegs im Weißen Haus, eine Reise nach Nordkorea oder auf dem Surfbrett mit John Ritter – neue Erfahrungen sind hier nur ein Kopfnicken weit entfernt.

Kostenlos erhältlich für Oculus Rift, Oculus Quest, Samsung Gear VR, HTC Vive, Playstation VR, Google Daydream

Youtube VR

Die VR-App von Youtube ist für viele neue Nutzer die erste Anlaufstelle, bietet Googles Videoportal doch auch in diesem Segment ein extrem umfangreiches Archiv an 360-Grad-Videos samt entsprechender Playlists an. Das kann Fluch und Segen zugleich sein, da im Gegensatz zu einem Portal wie „Within” niemand eine strenge Qualitätskontrolle vornimmt und dementsprechend auch eine Menge unbrauchbarer Inhalte auf der Plattform landen. Andererseits kommen einige der spannendsten Erlebnisse wiederum direkt aus der Community – ein bisschen Geduld beim Stöbern kann sich hier also durchaus auszahlen.

Kostenlos erhältlich für Oculus Rift, Oculus Quest, Samsung Gear VR, HTC Vive, Playstation VR, Google Daydream

Wander

Ein Spaziergang vom Empire State Building bis zum Eifelturm wird hier zum Katzensprung, kann man mit Wander doch jeden beliebigen Ort der Welt im Bruchteil einer Sekunde bereisen. Mit dem umfangreichen Street-View-Bildmaterial von Google ist Entwickler Parkline Interactive ein simples Erlebnis gelungen, in dem man sich schnell verlieren kann. Beeindruckend: Durch Sprünge in der Zeit lässt sich der Wandel von Städten und Landschaften nachvollziehen. Darüber hinaus dürfen neugierige Nutzer per Wikipedia-Integration direkt nachlesen, was es mit speziellen Orten auf sich hat. Das Ganze ist über den Multiplayer-Modus auch mit Freunden möglich.    

Ab ca. 5 Euro erhältlich für Oculus Rift, Oculus Quest, Samsung Gear VR, HTC Vive, Playstation VR und Google Daydream.

National Geographic VR

Naturfreunde dürften mit der VR-App von National Geographic voll auf ihre Kosten kommen, bietet die Anwendung doch zahlreiche Dokumentationen rund um exotische Tierwelten und fremde Landschaften. Mit exklusiven Serien aus dem hauseigenen VR-Studio und eigenen Virtual-Reality-Events hat die geschichtsträchtige Bildungsorganisation das neue Medium ohne Berührungsängste in sein Portfolio aufgenommen. Die gewohnt hochwertig produzierten Filme profitierten deutlich von der VR-Technologie, erlaubt die neue Perspektive doch ein ganz anderes Gefühl für die Dimensionen der gezeigten Aufnahmen.

Kostenlos erhältlich für Oculus Rift, Oculus Quest, Samsung Gear VR, HTC Vive, Playstation VR, Google Daydream

Tilt Brush

Mit Tilt Brush lassen sich detaillierte dreidimensionale Kunstwerke im virtuellen Raum erschaffen. Die App von Google bietet unzählige Bearbeitungsmöglichkeiten und setzt der eigenen Kreativität so gut wie keine Grenzen. Über die Bewegungscontroller der VR-Brillen können kreative Geister frei begehbare Landschaftsmotive, dreidimensionale Skulpturen oder maßstabsgetreue Prototypen erschaffen. Aufgrund der talentierten und aktiven Community ist das selbst für unbegabte Naturen spannend, da sich die Werke anderer Nutzer ebenfalls im virtuellen Raum erkunden lassen.

Ab ca. 20 Euro für Oculus Rift, Oculus Quest, Valve Index, Windows Mixed Reality und HTC Vive erhältlich.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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