Start-up Mitipi

Virtueller Mitbewohner soll Einbrecher abschrecken

Deshalb hat das Start-up Mitipi den virtuellen Mitbewohner „Kevin“ entwickelt, der bei Abwesenheit Einbrecher abschrecken soll

  • „Kevin“ kann sowohl im Offline-Modus als auch via App bedient werden.

    „Kevin“ kann sowohl im Offline-Modus als auch via App bedient werden.

  • Das Gründerteam von Mitipi (v.l.n.r.): Khanh Nguyen, Laura Schilliger, Julian Stylianou und Jakob Cevc

    Das Gründerteam von Mitipi (v.l.n.r.): Khanh Nguyen, Laura Schilliger, Julian Stylianou und Jakob Cevc

Julian Stylianou, Gründer und CEO von Mitipi, hat sich mit dem Thema „Heimsicherheit“ beschäftigt und die drei größten Gefahren untersucht: Wasser, Feuer und Einbrüche. Wasserschäden sind zwar lästig, können jedoch in kurzer Zeit beseitigt werden. Feuer ist etwas, das in unseren Breitengraden nicht oft passiert. Bleibt der Einbruch. Bei Gesprächen mit Einbruchsopfern wurde klar, dass das Schlimmste an einem Einbruch die Tatsache ist, dass jemand in die eigene Privatsphäre eindringt. 
Bei weiteren Gesprächen – u.a. sogar mit Einbrechern – wurde klar, dass diese die Konfrontation scheuen. Was kann man also tun, damit es gar nicht erst zu einem Einbruch kommt? Kameras oder Alarmanlagen sind reaktiv. Wenn sie zum Einsatz kommen, wurde bereits in die Wohnung oder das Haus eingebrochen und die Privatsphäre verletzt. So kam die Idee der Präsenzsimulation auf: „Kevin“ simuliert den Tagesablauf eines Bewohners – und Einbrecher denken, jemand sei zu Hause.

„Kevin“ kann sowohl im Offline-Modus als auch via App bedient werden. Nutzt man die App, hat man die Möglichkeit, Präferenzen festzulegen und die Aktivitäten werden dementsprechend angepasst. Zudem ist es möglich, die Lösung fernzusteuern, was allerdings nicht erforderlich ist. Einmal aufgesetzt, soll auf das Geo-Fencing Verlass sein: „Kevin“ spürt, wenn der Bewohner das Haus verlässt, und schaltet sich von selbst ein.

Die Lösung war bis zum 6. März auf Kickstarter zu finden, Ende 2018 soll der virtuelle Mitbewohner ausgeliefert werden. Ziel-gruppe sind Personen, die oft unterwegs sind oder sich Sorgen machen, dass ihre Abwesenheit von Einbrechern ausgenutzt werden könnte. Da es „Kevin“ auf Deutsch und Englisch gibt, sind die Zielmärkte des Start-ups Mitipi die DACH-Region sowie UK und 
die USA.

Die Vision des Unternehmens ist es, das Wort „Einbruch“ in die Geschichtsbücher zu verbannen und den Menschen wieder Sicherheit in ihrem Zuhause zu geben. Man habe auch schon viele Ideen für weitere Produkte oder wie die aktuelle Lösung „Kevin“ weiterentwickelt werden könnte.

Das ist Mitipi:

Branche: Consumer Electronics/Einbruchschutz
Gründungsjahr: 2018
Gründer: Julian Stylianou, Khanh Nguyen, Jakob Cevc, Laura Schilliger
Geschäftsführer: Julian Stylianou
Unternehmenssitz: Zürich, Schweiz
Mitarbeiterzahl: 5

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok