Start-up-Unternehmen Home eat Home

Vorgepackte Einkaufstüten per App bestellen

MOBILE BUSINESS präsentiert innovative Start-ups, die mit ihren Ideen die mobile Branche aufmischen möchten. Diesmal: Home Eat Home, das in speziellen Ladenstationen vorgepackte Lebensmitteltüten und entsprechende Rezepte zum spontanen selber Kochen anbietet.

  • Das Start-up Home eat Home bietet Hobbyköchen die Möglichkeit per Mobilgerät zwischen drei unterschiedlichen Gerichten zu wählen und die entsprechende Lebensmitteltüte zu bestellen.

  • Die Einkaufstüten können etwa in Spätis, Fitness-Studios und Bürogebäuden abgeholt werden.

  • Das HeH-Team (v.l.): Sebastian Esser, Philippa Pauen und Friedrich Große-Dunker

Die Gründung
Im stressigen und hektischen Alltag möchte man so wenig kostbare Freizeit wie nur möglich für den Lebensmitteleinkauf aufbringen. Der Besuch im Supermarkt wird von vielen Menschen als lästig empfunden. Dies nahmen Sebastian Esser und Friedrich Große-Dunker zum Anlass, das Start-up Home Eat Home ins Leben zu rufen. Mit vorgepackten Kochtaschen zum Mitnehmen und Selberkochen möchten sie den Spaß am Kochen zurück in die Berliner Küchen bringen.

Die Zielsetzung
Die vorgepackten Einkaufstüten des Unternehmens werden in stationären Kühlschränken in Spätis bzw. Kiosken, Fitness-Studios sowie Bürogebäuden in Berlin gelagert und können dort jederzeit abgeholt werden. Jede Woche sind drei unterschiedliche Gerichte im Angebot – vegetarisch, fleischhaltig, Single-Variante –, die ohne Abo-Bindung gekauft werden können. Ziel ist es, den Kunden Spaß am Kochen zu ermöglichen, ohne lästiges Einkaufen vorab. Durch die dezentrale Logistik müssen keine Vorbestellungen getätigt werden.

Der Mobility-Gedanke
Zirka 80 Prozent aller Großstadtbewohner planen das Abendessen auf dem Heimweg. Genau hier tritt Home Eat Home mit den Kunden in Kontakt. Ob im Bus, in der S-Bahn oder zu Fuß: Der Kunde kann ohne Umwege oder Wartezeiten das gewünschte Gericht mit dem Mobilgerät bestellen sowie bezahlen und das Abendessen abholen bzw. liefern lassen. Diese Flexibilität greift den Gedanken der mobilen Gesellschaft auf. Das Start-up spricht hier dieselben Bedürfnisse wie z.B. der Nutzer von Drivenow
oder Car2Go an. Der Service kann genau in dem Moment genutzt werden, wenn man ihn braucht – ohne geografische oder zeitliche Bindung.

Die Kunden
Nach knapp fünf Monaten verzeichnet das Start-up nach eigenen Angaben über 900 Kunden, die sich aus einer breiten Gruppe zusammensetzen: vom 25-jährigen Studenten bis hin zur 74-jährigen Rentnerin. Der Kern der Kunden ist allerdings 30 bis 55 Jahre alt und steht im Berufsleben. Positiv ist laut Unternehmen, dass aktive Kunden das Produkt häufig und regelmäßig nutzen. Die Gerichte werden ganz spontan nach dem Sport oder der Arbeit gekauft. Die größte Herausforderung bestehe momentan darin, den Erstkontakt zu potentiellen Neukunden herzustellen.

Die nächsten Schritte
Das Jungunternehmen möchte weiterhin innerhalb von Berlin wachsen. Ziel ist es außerdem, bis Ende 2017 in weitere große Städte Deutschlands und eventuell ins Ausland zu expandieren. Eine Erschließung zusätzlicher Märkte mittels White-Label-Lösung der Home-Eat-Home-Technik soll ebenso denkbar sein. Zunächst liegt der Fokus des Start-ups jedoch auf dem Neukundenzuwachs in Berlin.

 

HeH Lebensmittel GmbH
Branche:
Food
Gründung:
2014
Gründer und Geschäftsführer:
Sebastian Esser, Friedrich Große-Dunker
Sitz:
Berlin
Mitarbeiter:
12




Bildquelle: Home Eat Home

 

 

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