Mit VZ will man eine nützliche und sympathische Plattform für die tägliche Gruppenkommunikation auf den Markt bringen.
Ziel ist es, die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen. Neben der neuen Grundausrichtung erleben auch die beliebtesten Retro-Features ein Comeback: Die witzigen Gruppen und die Gruschel-Funktion sind wieder da. Als weiteres Highlight haben rund neun Millionen ehemalige StudiVZ- und MeinVZ-Nutzer die Möglichkeit, ihren alten Account inklusive der Fotos und aktuellen Spielstände auf die neue Seite zu importieren.
„Social Media ist in Verruf geraten und Datenausverkauf wird in deutschen Medien immer wieder als Thema aufgegriffen. Die aktuellen Anbieter sind unübersichtlich, kommerziell und alles wird auf der Timeline breitgetreten. Whatsapp ist toll, bietet aber keinerlei Funktionen, wenn aus einer der Gruppen mal ein Event oder eine organisierte Community werden soll, und Instagram ist vor allem auf eine gute visuelle Selbstdarstellung und perfekte Selfies ausgerichtet. Sowohl Facebook, Instagram und Youtube sind Profil- und Timeline-zentriert“, so Agneta Binninger, Geschäftsführerin der VZ Netzwerke. VZ biete hier eine Alternative auf dem deutschen Markt. Ein komplett auf Gruppenkommunikation ausgerichtetes Netzwerk gebe es in der Form auch nicht. Während der Quarantänezeit launche man zunächst die Beta-Version mit dem Ziel, die Seite durch das Nutzer-Feedback weiterentwickeln zu können und z.B. zu entscheiden, welche Feature in die geplante App übernommen werden sollen.
Die Leitideen hinter dem neuen Netzwerk? VZ möchte den Nutzern ihr soziales Online-Leben zurückzugeben, welches momentan durch werbegetriebene Algorithmen komplett fremdbestimmt ist. Mit einer geplanten Umsatzbeteiligung will man die Nutzer wieder am Netzwerk teilhaben lassen. Ein weiteres Plus: Deutsche Server und der transparente Umgang mit Nutzerdaten sollen die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Usern bilden.
Bildquelle: VZ Netzwerke