Papierloses Büro

Warum BMW auf Windows 10 vertraut

Mit der Entscheidung, von einem traditionellen, prozessorientierten Arbeitsplatz auf eine moderne, kollaborative Arbeitsumgebung umzustellen, war bei der BMW Group eine Migration auf Windows 10 verbunden, die den Beweis liefern soll, dass bei dem Unternehmen Sicherheit und Teamwork im Mittelpunkt stehen.

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Die BMW Group setzt einen hohen Maßstab, wenn es um das Arbeitserlebnis ihrer rund 135.000 Mitarbeiter weltweit geht. ((Symbolbild))

Das Unternehmen gründet seinen wirtschaftlichen Erfolg auf langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln – mit Schwerpunkt auf ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit auf jeder Organisationsebene, von einzelnen Standorten bis zum internationalen Geschäft. Dazu gehört auch die Aufrüstung mit neuer Technologie, um eine sichere Zusammenarbeit für eine moderne, global verteilte Belegschaft zu unterstützen. Mit der Einführung von Windows as a Service kann die BMW Group jetzt Windows 10 so bereitstellen, verwalten und aktualisieren, wie es in puncto Sicherheit und Anwendererlebnis gefordert wurde.

Die Unterstützung von Technologie für Tausende von Mitarbeitern an mehr als 500 Standorten weltweit erfordert anspruchsvolles Management. Für Markus Bönisch, Leiter Global Workspace bei der BMW Group, ist das eine Frage der Zahlen: 134.628 Mitarbeiter, 150.000 Geräte, 70.000 Smartphones und 500 Standorte – und dazu die Software und Anwendungen, die benötigt werden, damit alle produktiv bleiben, von den Entwicklungsingenieuren und Forschern bis hin zu den Verkäufern.

Innovation, Ästhetik und Performance stehen im Mittelpunkt der Unternehmenskultur. Jetzt, wo die Branche mit neuen Herausforderungen konfrontiert ist und unter beständigem Innovationsdruck steht, lotet die BMW Group immer wieder die Grenzen des Machbaren aus. Dabei geht es nicht nur darum, Autos zu bauen. Das Unternehmen schafft ein besonderes Fahrerlebnis für seine Kunden. „Wir richten unsere Produkte auf die Kundenanforderungen aus“, so Bönisch. „Die Freude daran, eines unserer Autos zu fahren, ist alles. Aber dazu gehört auch, die Technologie an Bord zu haben, die das Fahren und das Reiseerlebnis komfortabler und erfolgreicher machen. Darüber hinaus schätzen wir unsere Mitarbeiter sehr und bemühen uns, ihnen einen Arbeitsplatz mit Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.“

Migration zu Windows 10


Die unterschiedlichen Teams des Unternehmens arbeiten vermehrt auch länder- und zeitzonenübergreifend zusammen, um fortschrittlichste Automobiltechnik zu entwickeln. Die BMW Group war sich bewusst, dass zur Unterstützung dieser weltweiten, vernetzten Belegschaft moderne Tools notwendig sind, und für ihre IT-Führungskräfte war rasch klar, dass eine Migration zu Windows 10 dafür den Weg ebnen würde.

Bereits Anfang 2016 begann das Unternehmen mit einer Einführung von Windows 10. Als Leiter des Projekts entwickelte Bilal Khawaja, Windows 10 Project Lead bei der BMW Group, eine Bereitstellungsstrategie. Kollegen rund um den Globus spielten dabei eine wichtige Rolle, darunter auch Michael Alexander, Regional Operations Manager for Workspace (Region Nord- und Südamerika) in Greenville, South Carolina, USA, und Oliver Oberthür, Training Manager und Produktverantwortlicher für die kollaborative Projektplattform, Deon, bei der BMW Group in München. Außerdem arbeitete Khawaja mit technischen Experten wie Günter Heumann zusammen, IT-Spezialist für den Bereich Großkundenvertrieb in München.

Diese und weitere Kollegen repräsentierten stark unterschiedliche Arbeitsweisen. Die von Heumann unterstützten Vertriebsexperten arbeiten unabhängig und nutzen mobile Geräte bei der direkten Arbeit mit Kunden an unterschiedlichen Standorten. Das IT-Team von Alexander unterstützt Technologienutzer an Verwaltungsstandorten und Produktionsmitarbeiter in Werken. In dieser Rolle fungieren die US-amerikanischen IT-Teammitglieder sowohl als Begleiter als auch Benutzer des von ihnen unterstützten Windows-10-Systems. Oberthür arbeitet mit einer völlig anderen Benutzergruppe: Ingenieure, die neue Autos entwickeln, IT-Entwicklungsteams sowie Management-Mitarbeiter in Einkauf und Produktion.

„Wir benötigen hochgradig visuelle, virtuelle Arbeitsumgebungen für unsere funktionsübergreifenden Teams“, berichtet Oberthür. „Die Produktions- und Entwicklungsexperten setzen bei der Zusammenarbeit auf 3D-Renderings, um gemeinsam Probleme zu lösen oder neuartige Designs zu entwerfen.“ Das Unternehmen verwendet Deon, eine visuelle Kollaborationsplattform für komplexe Projektarbeiten, mit der Grafiken, begleitende Dokumentation und Aufgaben in einer konfigurierbaren Arbeitsumgebung angezeigt werden können. Für Oberthür bot sich der großzügige Bildschirmraum von Microsoft Surface Hub an, um die Anwendung optimal zu unterstützen.

In all diesen Szenarien, so Leiter Markus Bönisch, sei jeder, unabhängig von den jeweiligen beruflichen Aufgaben, auf die von ihm verwendete Technologie angewiesen. „Wir wollen alle einfach unsere Arbeit erledigen, ohne uns über das verwendete Tool Gedanken machen zu müssen“, erklärt er. „Für uns ist eine Arbeitsumgebung mehr als nur Schreibtisch und Computer. Im Mittelpunkt unserer Arbeitsweise stehen jetzt die Zusammenarbeit und die Umstellung auf eine Hightech-Umgebung. Es geht darum, jedem zu ermöglichen, mit hervorragenden Produkten hervorragende Arbeit zu leisten. Hier spielt Microsoft für uns eine wichtige Rolle.“

Papierloses Büro = Wirklichkeit?


Die BMW Group unterstützt seine Mitarbeiter mit einer Strategie, bei der diese ihre eigenen Geräte wählen. Dabei können Microsoft-Surface-, HP- oder Apple-Geräte gewählt werden, um das papierlose Büro Wirklichkeit werden zu lassen. Die Geräte der Surface-Serie werden von mehreren spezialisierten Teams verwendet. Das von Heumann unterstützte Vertriebsteam bevorzugt beispielsweise leichte, mobilorientierte Surface-Geräte wie Laptop und Pro und wurde mit 3.750 neuen Geräten ausgestattet.

Das IT-Team der Gruppe entwickelte ein eigenes Self-Service-Tool, mit dem die Benutzer Windows 10 in ihrem eigenen Tempo installieren konnten. Das IT-Team nutzt den Microsoft System Center Configuration Manager zur Überwachung und Verwaltung von Windows 10.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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